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31.12.2017
1.1.2018
So wie Frauke im Gästebuch schreibt sind die Raufüße sicherlich wunderschön und elegant. Trotzdem möchte ich am Neujahrstag eine Lanze für
unsere heimischen Mäusebussarde brechen.
Schade, dass das Licht nicht für alle gereicht hat. Nach den letzten feuchten Tagen tut ihrem Gefieder etwas Sonne gut.
Keiner sieht aus wie der Andere. Ihr Gefieder ist so vielfältig, dass man sie sehr gut unterscheiden kann wenn man nur will. Nur das mit den
Geschlechtern ist problematisch.
Während ich diese Zeilen schreibe läuft in meinem "Tonstudio" Tom Petty and The Heartbreakers mit "Learning to Fly". So laut, dass ich das
Getöse von draußen nicht höre. Schade, denke ich, in diesem Leben nicht mehr.
Überlassen wir das Fliegen den Vögeln. Sie brauchen dafür kein Flugzeug und kein Kerosin. In jeder Sekunde sind über
eine Millionen Menschen in der Luft und verfliegen die Zukunft kommender Generationen.
Gejagt und vergiftet
"In Deutschland sind alle Greifvogelarten immer noch „jagdbares Wild“, sie dürfen jedoch aufgrund übergeordneter nationaler und internationaler Rechtsvorschriften nicht mehr verfolgt werden. Trotzdem werden sie von manchen Jägern als angebliche Niederwildschädlinge bezeichnet. Unterstützung erhalten sie hierbei von den Brieftaubenzüchtern, deren Hobby selbst wahrscheinlich mehr Tauben das Leben kostet, als die Angriffe durch Greifvögel. Fallen, Giftköder und getötete Greifvögel werden nach wie vor oft gefunden."
Lebendige Statussymbole
"Nach Angaben des Komitees gegen den Vogelmord e.V. Bonn werden in Deutschland rund 80.000 Adler, Falken, Habichte und Eulen in Tierparks, Burgfalknereien und bei den ca. 1.500 privaten Falknern gehalten. Die Vögel verbringen ihr Leben angekettet als Statussymbol ihrer Besitzer oder als Attraktion in Greifvogelschauen. Andere Länder hingegen schränken die Haltung von Greifvögeln ein, so ist in Griechenland und Dänemark die Beizjagd verboten."
Zitat: http://www.ariwa.org/


31.12.2017
Das ausgerechnet ich noch einmal die SZ verlinke, ... . Das Letzte für dieses Jahr, dass wieder schneller vergangen ist als das Letzte.
Höher, schneller, weiter?
Die menschliche Leistungsfähigkeit stößt an ihre Grenze, sagen Wissenschaftler. Von Stefan Parsch.
Für Alle, die, aus welchen Gründen auch immer, daran glauben bzw. sich so verhalten, das Leben ist kein Wettkampf.
Nicht die werden Überleben, die ständig wachsen müssen, sondern die, die gut mit Mangel auskommen.
Für Alle, die uns immer und immer wieder vorrechnen, wie lange wir in Zukunft arbeiten müssen, um im Alter für ein Almosen
leben zu dürfen, nur weil die Mächtigen nicht bereit sind, den Reichtum gerecht zu verteilen, wir werden es nicht tun.
In diesem Sinne, auf ein Neues, dass noch schneller vergehen wird wie das Letzte.


30.12.2017
Das Bild des Monats Dezember.


30.12.2017
Er ist derjenige Raufußbussard der sich fast täglich in seinem Revier am besten vom Auto aus beobachten lässt.
Die Anderen halten sich außerhalb der normalen Reichweite auf oder sind vollständig "unsichtbar".


29.12.2017
Das wenige Sonnenlicht reichte leider nicht bis in das Tal der Gämsen.
Die Rotwild- und Gämsenfütterungen liegen auf ca. 600-700m. Gerade mal die Schneefallgrenze der letzten Tage.
Der wenige Schnee wird auch hier Neujahr verschwunden sein.
Der Tag endete mit intensiven Farben.


27.12.2017
Zwischenbilanz
Während die ersten, sagen wir vorsichtig, Ignoranten begonnen haben die Luft mit Lärm und Gestank zu verpesten,
ziehe ich zum Jahresende eine Zwischenbilanz bei den Raufußbussarden.
Aus meiner Sicht handelt es sich bei dem heute von mir gesichteten Raufußbussard um ein Männchen im 2. Jahr. Damit wären es bereits Vier.
- ein Vogel im ersten Jahr
- ein adultes Weibchen
- ein adultes Männchen
- und ein Männchen im 2. Jahr.


27.12.2017
Junge Gimpel im ersten Winterkleid an Schneeballbeeren.
Dabei haben sie es nicht auf das Fruchtfleisch abgesehen sondern auf die Samen dieser Steinfrüchte.


26.12.2017
Am Breiteberg.


25.12.2017
Wir wünschen allen Gästen unseres Tagebuches für die Festttage und das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Hoffnung und viel Licht.


24.12.2017
Das etwas andere Weihnachtsmotiv.
"Licht an: So leuchtet jetzt Sachsens höchstes Bauwerk."
https://www.freiepresse.de


22.12.2017
Das war der Winter 2017.
Hoffen wir auf etwas Schnee, Frost und Licht im neuen Jahr. Letzte winterliche Motive im alten Jahr.


18.12.2017
Wetter außer der Reihe.
Typisches Wochenendwetter zum Montag. Gegen 14 Uhr begann der Böhmische Wind vom Kamm des Gebirges zu fallen. Nach den Prognosen soll
das Wetter leider bald in "gewohnte" Eigenschaften umschlagen.


17.12.2017
Winter im "Zittauer Vorgebirge".
Mit gemischten Gefühlen begann ich kurz vor 11 Uhr am Viebig in Bertsdorf meine Wanderung. Auf der Fahrt bis dorthin hatte ich keinen einzigen Bussard ausgemacht. So sollte es auch bleiben. Mit zunehmender Dauer meiner kleinen Wanderung Richtung Süden schwand die Hoffnung. Wo sind sie nur hin?
Der einzige Mäusebussard verschwand auf über 200m (Bild 3). Bisher war der Winter nur "Spiel". Mit der wieder über Nacht gestiegenen Schneehöhe wird die Nahrungssituation unserer Beutegreifer ernster.
Leider zwang mich gegen 12.30 Uhr der sich nähernde Schneesturm zum Umkehren. Ich war froh, den Wind im Rücken zu haben und mein Auto wiederzufinden. So etwas nennen die Amerikaner wohl "Blizzard". Auf diese intensive Wintererfahrung hätte ich gern verzichtet.

Ausdruck "tiefster Liebe zur Natur". (Bild 1 und 2)


16.12.2017
Sie werden die Evolution (die durch Mutation und Selektion geprägte fortschreitende Entwicklung der Lebensformen in der Natur.) nicht aufhalten.
"Jagd beinhaltet die tiefe Liebe zur Natur." Zitat: Landesjagdverband Sachsen e. V.
Alle, die heute beim Aufstieg zum Breiteberg vielleicht etwas erschrocken sind, sollten beruhigt sein.
Es waren die Guten und bald, vielleicht schon über Nacht, deckt der Neuschnee die Spuren ihres Tuns zu.
Wie war das? Ach ja, und die Erde ist eine Scheibe.

Noch habe ich keine eindeutigen Bilder, doch mittlerweile sollte es feststehen, es halten sich mindestens drei Raufußbussarde in der
Gegend um den Breiteberg auf.
Bestätigt sind ein Jungvogel im ersten Jahr und ein adultes Weibchen. Die beiden 100%igen Ausschnitte von heute (Bild 2 und 3)
lassen aus meiner Sicht noch keine eindeutige Bestimmung des dritten Vogels zu.
In den Bildern 4 und 5 sind das adulte Weibchen bei der Jagd am Breiteberg (4) und der Jungvogel (5) zu sehen. Sie und auch
der Raubwürger (Bild 6) haben heute aus verständlichen Gründen erst am Nachmittag ihr Revier bezogen.


15.12.2017
Ein paar winterliche Motive des Nachmittages.
Wie fast immer zeige ich die Motive in der Reihenfolge in der sie entstanden sind.


12.12.2017
Ein erfolgreicher Beutegreifer, der Raufußbussard.


10.12.2017
Ganz nah am Wetter und doch weit genug weg.
Die wenigen Weißdornbeeren sind bereits heiß begehrt und Mäuse sowieso.


10.12.2017
Die Woche des Turmfalken. - Ein Rückblick auf die letzten Tage.
Wenn man bedenkt, wie viele Arten von Falken es gibt und wie wenige, eigentlich nur zwei Arten, es davon bei uns gibt wird einem bewusst,
was ein flächendeckender Einsatz von Mäusegift in Feld und Wald für fatale Folgen hätte und das nicht nur für die Turmfalken.
Jedes Jahr aufs neue tauchen solche Forderungen in den Medien auf.
"Der NABU Thüringen lehnt den Einsatz von Feldmausködern im Streuverfahren prinzipiell ab. Giftköder können direkt aufgenommen werden und verendende Mäuse werden von Greifvögeln, Eulen, Störchen, aber auch von Hunden und Katzen erbeutet."
Zitat:https://thueringen.nabu.de/


09.12.2017
Bevor und als der Schnee kam.
Mit großer Wahrscheinlichkeit hat er keinen Bestand. Die Temperaturkurve prognostiziert derzeit für den 24.12.2017 um die 7-10°C.
Den Greifvögeln wird es recht sein und mir ist es egal. Wieso sollte es weiße Weihnachten geben. Nur damit wir neben dem ganzen Zirkus auch noch diesen Wunsch erfüllt bekommen? Mir ist zunehmend unklar, warum die Menschen solche "Ereignisse" brauchen. Von der Knallerei zu Silvester ganz zu schweigen.
Im gleichen Augenblick wissen Millionen Menschen nicht, wo sie ausreichend gutes Trinkwasser und Nahrungsmittel herbekommen sollen und wir haben nichts Besseres zu tun, als sinnlos zu konsumieren und die Luft zu verpesten.
Wieso wird das eigentlich jedes Jahr schlimmer? Warum zieht nicht etwas Zufriedenheit, Bescheidenheit und Stille ein?
"Du mußt Dir noch was wünschen." - Ach ja? Die Wünsche die ich habe kann mir niemand erfüllen, also spreche ich sie gar nicht erst aus. Laut ausgesprochene Wünsche gehen von selbst genauso wenig in Erfüllung wie unausgesprochene. Wer nicht weiss, wie er seinen Lieben eine Freude machen kann sollte es lassen.
Wir machen uns dieses Jahr eine ganz besondere Freude - Weihnachten in Cemnitz.


08.12.2017
Sie sind alle vier Nahrungskonkurrenten und sehr viele Mäuse scheint es nicht zu geben. Trotzdem sind sie nun schon ziehmlich lange an der
Ostseite des Breiteberges. Für den Kleinsten unter ihnen reichte das Licht leider nicht. Ein letzter Hauch von Licht färbte den Winter im Isergebirge.


07.12.2017
Während der junge Raufußbussard anscheinend weitergezogen ist hat dieses adulte
Weibchen sein Revier am Breiteberg noch nicht verlassen.


04.12.2017
Landschaft in Schwarz/Weiß mit 28 und 500mm.
"Pěnkavčí vrch ist mit der zweithöchste Berg des Lausitzer Gebirges in Tschechien. Die massive Phonolitherhebung befindet sich 2,5 km westlich der Lausche und wird durch einen hohen Buchenwald bedeckt. Über den Berg verläuft die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Elbe und Oder, die nördlichen und westlichen Quellen und Bäche führen ihr Wasser zur Lausur und Mandau, während die Zuflüsse zum Hamerský potok und Boberský potok über die Svitávka und Ploučnice zur Elbe abfließen."
Zitat:https://de.mapy.cz/.


03.12.2017
"Schaufliegen"
Die Bussarde am Breiteberg.
Nach einer trüben Wanderung an den Teichen folgte reichlich Licht und Glück am Breiteberg.


02.12.2017
Ein trüber Tag am Breiteberg.
Die Gedankenlosigkeit der Menschen hat am Natschwasser in Olbersdorf wieder einmal über den Verstand gesiegt. Wegen eines in ca. 7m abgebrochenen Weidenstammes hat man diesen und die anderen drei Stämme radikal gekürzt und dabei zwei Spechthöhlen, die in den letzten Jahren von Staren genutzt wurden, beseitigt.
Bei dieser Gelegenheit wurde ein Früchte tragende Schneeballstrauch in der Nähe radikal knapp über dem Erdboden abgesägt. Schade für unsere Gimpel.


02.12.2017
Drei Blicke in die Ferne und Einer ganz nah.


01.12.2017
Erinnern Sie sich mit uns gemeinsam an das Jahr 2016.
Ein herzliches Danke geht an alle Freunde, ohne deren Hilfe einige Motive nicht im Buch enthalten wären!
Die Reihenfolge der Motive spiegelt den jahreszeitlichen Verlauf wieder. Ausführliche Informationen und weitere Bilder zu den jeweiligen Motiven finden Sie im Tagebuch 2016.
Teil 1 (Januar-Juni)

( mal betrachtet)
Teil 2 (Juli-Dezember)

( mal betrachtet)


01.12.2017
Zum Dezemberanfang noch einmal das Bild des Monats vom 16. November.