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16.07.2018
Ein Schwalbenschwanz im Quer-und Hochformat.
Sie sind dankbar für die kleinste Kleeblüte die in diesen Tagen nicht von gedankenlosen "Pflegearbeiten" vernichtet wurde.


16.07.2018
Anlässlich des letzten großen Wolfsartikel in der SZ (11.7.) vom Wolfsexperten Steffen Gerhardt (Redakteur) mit der alternativlosen Forderung
"Den Wolf zum Abschuss freigeben" , dem ich leider nicht ausweichen konnte, ein kleiner Beitrag zum Thema Problemlöser und Jagdfieber ... .
Gerade für solche Tage gilt: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Das fällt mir persönlich sehr schwer, aber mit Hilfe der Karikaturen von
Bruno Haberzettl kann es gelingen.
Zitat Bruno Haberzettl:
"Jeder halbwegs geistig gesunde Mensch müsste einen Ekel bekommen, wenn man die Jagd mit Argumenten auf das reduziert, was es wirklich ist: Es ist nur Sport, Freude, Freizeit, ein Kick, sexuelle Erregung - ich weiß nicht, was noch alles da mitspielt. Nur das ist es. Ja, und natürlich Macht, Macht in erster Linie. Der Richter über Leben und Tod sein, hoch oben auf dem Hochsitz, und von oben herab beurteilen, was leben darf und was sterben soll. Das ist natürlich psychologisch interessant. Aber mit Ökologie hat das gar nichts zu tun."


15.07.2018
Wildschaden
Szenen an einem Morgen, an dem es sich gelohnt hat eher aufzustehen.
Auf allen Bildern sieht man recht deutlich, wohin es führt, wenn sich das Rehwild unkontrolliert vermehrt.
Dafür hat, ja wer eigentlich, jemand den Begriff "Wildschaden" erfunden. Im Ergebnis dessen ergaben sich bis heute jede Menge
von Gesetzen und Bestimmungen mit dessen Hilfe Rechtsanwälte Geld "verdienen" können. Es gibt sogar eine steuerfinanzierte
Behörde und ein Ministerium welche unter anderem dafür zuständig sind.
Im dargestellen Fall ist der Verpächter berechtigt dem betreffenden Jagdpächter zu kündigen. Nur, was dann?


14.07.2018
Im Wald der Gemsen und des Rotwildes.


13.07.2018
Gegen Abend haben die jungen Bertsdorfer kaum noch Lust ihre Schwingen auszuprobieren, nicht nach dem ersten Abendbrot und gleich
gar nicht nach dem Zweiten.
Mein zweiter ungerader Achtender. Die Zahl Sieben gibt es im Dialekt der Hobbyjäger nicht. Warum verspüre ich eine so große Traurigkeit?
Irgendwann wird sein ganzer Stolz auf einer so genannten Hegeschau präsentiert und sein unrechtmäßiger Besitzer wird sich seiner Tat rühmen.
Ganz abgesehen davon, dass sie es "Gehörn" nennen, als wenn es sich um einen Ziegenbock handeln würde.
Ich lasse das so stehen, das spricht für sich.


13.07.2018
Bei den Hainewaldern.
Nach zwei Tagen der Entbehrung sind wir wieder online. Die Telekom hatte uns als einen der letzten analogen Anschlüsse ultimativ aufgefordert, mit
dem Fortschritt zu gehen. Jetzt sind wir sogar beim Telefonieren vom Internet abhängig, dafür aber kristallklar zu hören.
Stark böiger Westwind und gleißendes Sonnenlicht hielten mich nicht davon ab nach der "Regenzeit" einen Besuch bei den Störchen zu machen. Bei diesem Wind eine gefährliche Zeit für flugwillige Jungstörche. Dabei hatte ich das Glück, dass beide Altstörche gegen Mittag fast gleichzeitig auf dem Nest landeten. Doch gerade in diesen Sekunden drückte der besonders stark auffrischende Wind den kleinen Ast einer jungen Eiche so weit nach unten, dass ... . (Bilder 1 und 2)
Die Begrüßung Beider zeugte in diesen Momenten von großer Lebenfreude. Darauf hin verließ der als Zweiter gelandete Storch das Nest wieder, um der folgeneden Fütterung vom zweiten Schornstein aus zuzusehen.
Die Fütterung selbst ist für die Altstörche eine große körperliche Anstengung. Die Jungvögel sind dabei nicht zimperlich. Immer wieder stoßen sie mit ihren Schnäbeln in den Schlund des Altvogels (Bilder 4 und 5) um wiederholt den Würgereiz auszulösen. Im Gegensatz zu den Schwarzstörchen kann eine Fütterung schon 1-2 Minuten oder auch etwas länger dauern.
Kurz nach dem die Fütterung beendet war landete der andere Altvogel mit Nestmaterial, was er in der Zwischenzeit besorgt hatte. Als der Erstfütternde abgeflogen war begann sofort die zweite Fütterung.
Heute Abend werden wir mal nach den Bertsdorfern sehen. Sie fliegen vielleicht schon?


12.07.2018
Nach dem zweiten Regen.
Die Rehbrunft ist eröffnet(?).
Sein Begehren war wohl verfrüht. Sie entzog sich ihm in ein Maisfeld.


12.07.2018
Regen, endlich Regen.
Nach dem ersten Regen.
Ein alter Bekannter und sein(?) Nachwuchs.


11.07.2018
Ein neuer Bekannter und sein(?) Nachwuchs.


10.07.2018
Die Rohrweihe.


09.07.2018
Ob wir wohl verhungern würden?
Am Rande von Biofeldern auf der Suche nach dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling.
"Auch der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling benötigt für seine Entwicklung Bestände des Großen Wiesenknopfes (Sanguisorba officinalis) und eine genügende Anzahl von Nestern der Wirtsameisen, hier insbesondere die Rote Gartenameise (Myrmica rubra). Die Falter legen ihre Eier in die Blütenköpfe vom Großen Wiesenkopf (Sanguisorba officinalis), wo die Raupen die ersten drei Larvenstadien (von Ende Juli bis Anfang September) verbringen. Ab dem 4. Larvenstadium leben sie in den Nestern der Wirtsameisen. Dort erfolgen auch Überwinterung und Verpuppung. Im Frühsommer schlüpfen die Falter (Flugzeit von Ende Juni bis Mitte August), deren Hauptnahrungsquelle die Blütenköpfe des Großen Wiesenknopfes sind."
Zitat:https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/

Wer ein Vorkommen dieses Schmetterlings feststellt kann es mir bitte mitteilen. Am besten sind die exakten Geodaten. Diese können, z.B. über
das Geoportal des Landkreises (http://www.gis.de) ermittelt werden.
Ich leite diese dann an den Kreisnaturschutzbeauftragten weiter.


09.07.2018
Es ist wieder Zeit, sich an den Juni und seine Motive zu erinnern und über ein
mögliches Motiv des Monats nachzudenken. Im Vordergrund steht dieses Mal der Nachwuchs.
Jeder Klick zählt und Mehrfachbeteiligungen bis Ende Juli sind möglich.
Schwarzspecht
Stockente
Rehwild
Uhu
Höckerschwan
Seeadler
Habicht


08.07.2018
Sie halten Beide nichts vom Menschen und haben Ihre Gründe. Warum eigentlich?
Entschuldigung bitte, ich vergaß, da sind doch die vielen Spaziergänger, Radfahrer, ... .


07.07.2018
Zwischen zwei Fussballspielen - Sommer auf Bertsdorfer Flur.


06.07.2018
Die Familie Neuntöter ist im Vergleich zum Vorjahr (19.07.) im gleichen Revier gut zwei Wochen eher unterwegs.
Das Motiv ist immer wieder reizvoll und wohl der größte Vertrauensbeweis im Tierreich. Solche Szenen bekommt man nur zu sehen, wenn die Altvögel
sich 100%ig sicher sind, dass sie nicht beobachtet werden. Oftmals erfordert das viele Stunden Beobachtung aus der Ferne und ein gutes Versteck,
welches noch im Morgengrauen bezogen werden muss. Der Tag der Neuntöter beginnt fast so spät wie der der Bienenfresser. Beide jagen vorwiegend
größere Insekten, die erst je nach Witterung gegen 7 Uhr oder noch später aktiv werden.
"Der Neuntöter muss einen extrem weiten Weg zurücklegen: oft fliegt er bis nach Südafrika. Im Westen zieht er nach Afrika und kommt auf östlicher Route zurück. Da er meist nur von Mai bis August bei uns verweilt, ist beim Brüten und bei der Jungenaufzucht ziemliche Eile geboten."
Zitat aus Im Portrait - die Arten der EU-Vogelschutzrichtlinie auf http://www.igv-hirrlingen.de
Nach meinen Beobachtungen ziehen die Altvögel bereits ab Mitte bis Ende August, während die Jungvögel durchaus noch Anfang bis Mitte September
im Revier zu sehen sind.
Seinen Namen soll der Neuntöter der Eigenart verdanken, seine Nahrung teilweise an Dornen oder spitzen Ästen aufzuspiessen um sie zu zerteilen
oder auch Vorratshaltung zu betreiben. Man hat früher irrtümlicherweise angenommen, dass er immer erst neun Tiere aufspiesst, bevor er wieder
eines verzehrt. Quelle:https://www.vogelwarte.ch/
Der Neuntöter ist ein Langstreckenzieher.
"Die Langstreckenzieher räumen im Herbst ihr Brutgebiet vollständig und überwintern in einer gänzlich anderen Klimazone der Erde.
Die meisten Langstreckenzieher wechseln von Europa in die Tropen Afrikas südlich der Sahara. Nur einzelne Arten Osteuropas überwintern im tropischen und subtropischen Asien, z.B. Rosenstar, Karmingimpel, Waldammer und Kappenammer. Die Langstreckenzieher leben somit das ganze Jahr in warmen Klimaten und kennen keinen Winter in unserem Sinne.
Die meisten Insektenfresser gehören zu den Langstreckenziehern, da im Winter bei uns in Europa diese Nahrung nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Langstreckenzieher verlassen das Sommerquartier im allgemeinen kurz nach Beendigung des Brutgeschäftes im Spätsommer, wenn Wetter und Nahrungsangebot noch günstig sind. Die meisten wandern nachts und innerhalb Europas in südwestlicher Richtung (s.Gartenrotschwanz).
Damit die Vögel ihre Winterquartiere in Afrika erreichen, müssen sie die Zugrichtung im Mittelmeerraum nach Süden oder Südosten drehen. Eine ganz andere Zugrichtung schlagen der Neuntöter, der Sumpfrohrsänger und die Klappergrasmücke ein. Sie ziehen in östlicher oder südöstlicher Richtung nach Griechenland oder in den Nahen Osten, um auf diesem Weg die ostafrikanischen Winterquartiere zu erreichen. Schwalben und Segler ziehen hauptsächlich tagsüber. Diese Flugjäger fressen oft während des Zuges.
Die Langstreckenzieher ziehen aber auch in Afrika umher, was erst in den letzten Jahren entdeckt wurde. So wurde in Kenia in den Monaten November und Dezember ein starker Zug gewisser Arten nach Süden beobachtet. Es scheint, dass diese Arten nach der Überquerung der Sahara zuerst einige Wochen im Sudan und in Äthiopien verbringen, bevor sie noch weiter nach Süden ziehen."
Zitat Schweizerische Vogelwarte Sempach.


05.07.2018
21.10 Uhr.
Aktuell bilden sich im Norden Sachsens kleinere und auch größere Schauer die langsam nach S/O ziehen. Viel Regen wird es nicht mehr
geben und das was am späten Nachmittag meinen Nachbarn zum Jubeln veranlasst hatte ist bereits wieder verdunstet.


05.07.2018
Bei den Hainewalder Jungstörchen.
Wer eine Wasserversorgung der jungen Störche miterleben möchte muss sich um die Mittagszeit auf viel Geduld und sommerliche Temperaturen einlassen. Die entsprechende Beobachtungshöhe und etwas Glück gehören natürlich auch dazu. Der Standort scheint mittlerweile auch von anderen Störchenfreunden und Fotografen(?) genutzt zu werden. Vielleicht gehören dann die unsäglichen Storchenfotos in der SZ der Vergangenheit an.
Ich kann es nur hoffen.
Nach der Fütterung gegen 11 Uhr mit Nestmaterialversorgung, warten. Nach der Fütterung gegen 13 Uhr war es dann so weit. Der Altstorch flog in einer großen Schleife zur Mandau. Jetzt dauerte es nur noch wenige Minuten und das sehnlich erwartete Nass fand seinen Weg in die Hälse der durstigen Jungstörche. Der eine oder andere Tropfen der daneben ging war im Gefieder gut aufgehoben.
Die harten Kontraste bei grellem Sonnenlicht bekam die MKIV mit ein wenig Hilfe ganz gut hin.


04.07.2018
Es war einmal eine Schmetterlingswiese.
Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon).
Von der Raupe zum Falter - der Schwalbenschwanz auf https://www.planet-schule.de.


03.07.2018
Auf der Suche nach Schmetterlingen.


01.07.2018
Blaukehlchen und Admiral in zwei ungewöhnlichen "Biotopen".
Die Aktivität des Blaukehlchens weist eventuell auf eine Zweitbrut hin. Wir haben ja erst Anfang Juli.
Zu den mir bekannten Brutrevieren des Neuntöters sind dieses Jahr zwei weitere hinzugekommen.
Auch sie profitieren vom reichhaltigen Insektenangebot. Teilweise sind Jungvögel sind bereits ausgeflogen.
Den drei Hainewalder Jungstörchen geht es ebenfalls gut und von einem Altersunterschied ist
aus der Ferne nichts mehr zu erkennen.