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22.01.2019
Halb vier, das letzte Licht am Fels war verschwunden.
Enttäuscht packe ich mein Stativ in den Kofferraum und die Kamera auf den Beifahrersitz. Mich fröstelt. Ein letzter Blick beim Einsteigen und siehe da,
Madam sitzt plötzlich wie gewohnt auf ihrem Felsknubbel.
Ja, sie ist es. Deutlich ist der kleine helle Fleck an ihrer linken Wange zu erkennen. Seit 2015 ist sie im Revier und versucht mit ihrem Partner die Art zu
erhalten. Voriges Jahr gelang das nicht, da der Uhu etwas dagegen hatte. Acht flügge Jungvögel sind die bisherige Bilanz.
Hoffen wir, dass es dieses Jahr wieder gelingt.
Das Bild ist ein 100%iger Ausschnitt (1362*908 Pixel) mit 850 Pixel entwickelt. Aufnahmeabstand ca. 80m.


21.01.2019
Winterliche Impressionen am See.
Ein Monat ist nach der Sonnenwende vergangen und die Tage sind bereits deutlich länger. Trotzdem bleibt nicht viel Zeit bis zum Sonnenuntergang am See.
Die eisfreie Fläche ist nur noch sehr klein und die meisten Gäste sind zum Bertsdorfer See geflogen. Für die Bartmeisen keine notwendige Alternative.
Endlich kann man sie im goldenen Licht kurz vor Sonnenuntergang bewundern.
Erschreckend wenige Menschen registrieren die kleinen Vögel als seltene Gäste im Schilf. Einer von Hundert Spaziergängern ist schon zu hoch geschätzt.
Sehr viel mehr starren am Ufer auf ihr Handy bzw. versuchen sich im Steine- und Eiswerfen und staunen dabei über sich selbst, was sie alles "können".


20.01.2019
Zum Sonnenaufgang am O-See, die Nilgänse.


19.01.2019
Licht, unendlich viel Licht.
Ein paar Stunden am O-See mit Reihern, Nilgänsen, Schwänen und Bartmeisen.


18.01.2019
Es ist immer eine große Freude wenn man "alte" Bekannte trifft oder besser, von Weitem wiedererkennt.


17.01.2019
Ein dankbares Motiv.
Die Bartmeisen waren in den letzten Wochen häufig das einzige Motiv welches mich nach draussen zog.
So wenig auch Sonnenstrahlen den Himmel erhellen, so wichtig ist es, das wenige Licht in die Augen zu lassen.
Von der damit verbundenen Bewegung ganz abgesehen.


16.01.2019
Zwei Motive vom 8.12.2018.
Ein letzter Lichtstrahl.
Damals ahnte ich noch nicht, wie dunkel der Dezember und auch der Januar werden wird.
Ab Sonnabend soll es ja deutlich heller werden.


13.01.2019
Wintergäste
Eingerahmt von unseren Bartmeisen, ein Prachttaucher im Schlichtkleid.
Vom Abwarten allein bleibt der Schnee nicht liegen. Liegt das wieder am WARM UP an der Lausche?


11.01.2019
Wozu der aktuell fallende Schnee gut sein soll wenn die Prognosen für die nächsten Tage stimmen? Warten wir es ab.
Drei tolle winterliche Motive.


10.01.2019
Winter am O-See.
Der Wasserspiegel hat mittlerweile näherungsweise Normalstand erreicht und wenn man mich fragt,
viel mehr Winter muss es nicht werden. Schon wegen der Tiere.


09.01.2019
Zwei Bilder vom 1.1.2019 und interessante Informationen zum Stichwort Gefiederpflege bei den Bartmeisen.
"Putzen beginnt meist mit Beknabbern des Kleingefieders in Hals- oder Brustregion; es folgen Flügel, Flanken, Bauch, Rücken und Schwanz. Einfetten des Gefieders aus der Bürzeldrüse und anschließend Durchziehen der Federn wie bei allen Singvögeln.
Soziale Gefiederpflege ermöglicht auch eine optimale Reinigung schwer zugänglicher Federpartien von Kopf- und Halsregion. Durch Federsträuben bezeichnet ein Vogel dem Partner die Stelle, die geputzt werden soll. Eine soziale Hierarchie, die eine Reihenfolge festlegt, ist nicht bekannt. KOENIG(1951) deutete die Kraulaufforderung auch als Demutsgebärde. Strecken kommt in den drei Formen „Katzenbuckel“ (Durchstrecken der Fersengelenke und gleichzeitig Senken des Kopfes), „Einseitiges Bein-und-Flügel-Strecken“ (jeweils links und rechts) sowie „Flügeldach“ (gleichzeitiges Hochrecken beider angewinkelten Flügel) vor.
Sie sind, neben ausgiebigem Gähnen, meist die ersten Bewegungen nach Ruhe- oder Schlafphasen. Kratzen: Bartmeisen können sich hinten-, aber auch vorneherum (direkt, unter dem Flügel durch) kratzen. Vorneherumkratzen wird seltener zur Körperpflege, öfter im Nahrungserwerbsverhalten eingesetzt. Es dient vor allem zum Entfernen von Nahrungsresten (z.B. Spelzen von Schilfsamen) aus dem Schnabel.
Zum Baden stürzen sich Bartmeisen wie Schwalben oder Eisvögel ganz ins tiefe Wasser (CHRISTOLEIT1924); im Bedarfsfall schwimmen sie mit Hilfe der Flügel (KOENIG1951)."
Zitat aus: Handbuch der Vögel Mitteleuropas Herausgegeben von URS N. GLUTZ VON BLOTZHEIM


08.01.2019
Die Pfeifente (Anas penelope) - ein seltener Gast.


05.01.2019
In meiner Internetradio läuft gerade "Learning To Fly" mit Tom Petty und sehnsüchtig geht mein Blick zum Himmel. Ich habe ihn nie geträumt, den Traum vom Fliegen. Wenn es die Evolution gewollt hätte, dann hätte ich Flügel dazu.
Mein Traum für heute wäre etwas Licht gewesen, eine Stunde nur, doch der Himmel bleibt trüb. Meine Gedanken sind bei den aktuell fünf Bartmeisen die keine Wahl haben, die einfach mit ihren Umweltbedingungen klarkommen müssen um ihre Art zu erhalten.
Beim Menschen geht es in den "entwickelten" Industrieländern schon lange nicht mehr vorrangig darum. Während die Bevölkerungszahlen stagnieren oder sogar zurückgehen warnt man regelmäßig vor dem Bevölkerungswachstum in Ländern der so genannten dritten Welt.
Panik bricht aus, wie wollen wir unter diesen Umständen das ewige Wachstum manifestieren, ein Wachstum das es so in der Natur nicht gibt. Ein Wachstum, wenn es doch einsetzt, den unweigerlichen Zerfall bzw. Tod zur Folge hätte. Wollen wir das?
Wollen wir den armen Ländern ausser den Bodenschätzen und den Ackerflächen auch noch die hellsten Köpfe rauben?
Es scheint so. Kollonialismus in "modernster" und brutalster Form.
Ein Freund meinte vor Kurzem, Andreas, wir werden es nicht mehr erleben, dass der Mensch vernünftig, heute sagt man auch nachhaltig dazu, handelt.
Ein anstehendes "Großereignis" als Beispiel. Die Sächsische Zeitung" hatte heute eine Überraschung für mich, eine zehnseitige Sonderausgabe zum Wintersportereignis Nummer eins in Sachsen.
Das Streitgespräch von einem Befürworter und einem Kritiker füllte dazu letzte Woche eine ganze Seite. Wozu? Das habe ich mich auch gefragt. Eine Zeile hätte gereicht.
Es geht ums Geld und ein wenig Doping oder sagt man im Zusammenhang mit Sport besser Opium(?) fürs Volk.
Das Ereignis ist sogar nachhaltig und ökologisch mit positiver CO2 Bilanz und passt zu Sachsen wie die berühmte Faust aufs Auge. Schnee aus einem Container vom Dresdner Flughafen. Schnee bei Plusgraden, die Innovation schlechthin.
"Ski ... !" Entschuldigung, "Hals und Beinbruch!", auch nicht? Ja was denn dann?
Hobbyjäger, Angler und Bergsteiger haben es da einfacher. ;-)

Alle Bilder wurden mit 800-1000 ISO und 1/200s - 1/400s am 4.1. gemacht und sind mehr oder weniger
geschnitten und leicht bearbeitet.


03.01.2019
Ein Wintertag wie er im Buche steht. Sogar etwas Licht hatte er für uns übrig.
Winter am See mit einem tollen Motiv.
Die Rohrammer im Portrait.
Grüße gehen heute nach Großschönau.
"Die Hauptnahrung der Rohrammer sind Sämereien hauptsächlich von Gräsern, z. B. Schilf, sowie kleine Wirbellose wie Insekten, Schnecken und Würmer, vor allem zur Brutzeit. Während der Jungenaufzucht besteht ein großer Prozentsatz der Nahrung aus Hautflüglern. Die tagaktiven Vögel bewegen sich hüpfend und kletternd durch die Vegetation, wo sie Insekten von Halmen und Blättern picken oder an Samenständen fressen. Wie alle Ammern nehmen sie Sämereien auch vom Boden auf."
"Obwohl die Rohrammer in Deutschland fast flächendeckend vorkommt, wird sie häufig wenig wahrgenommen. Als Charakterart von Schilfflächen bemerkt man vor allem Rohrammermännchen, wenn sie zur Brutzeit ihren Gesang von Warten aus vortragen - hat man den Sänger gerade entdeckt, taucht er schon wieder ins Schilf ab.
Die Vögel genauer zu beobachten, ist schon fast eine Herausforderung, die sich aber dennoch lohnt, in Angriff genommen zu werden."
"Seit 1999 hat der Bestand wieder deutlich (um etwa ein Viertel bis 2010) abgenommen. Insgesamt sowie in Nordwest- und Ostdeutschland wies die Bestandsentwicklung im Zeitraum 1991 bis 2009 keinen signifikanten Trend auf. Lokal können jedoch deutliche Verluste auftreten, die hauptsächlich durch Lebensraumzerstörung begründet sind."
Zitate: Der Falke - Journal für Vogelbeobachter 7/2013 Vögel an Gewässern Singwarten und Marmoreier: Rohrammer von Anita Schäffer.


02.01.2019
Plötzlich ist es wieder Winter. Fragt sich nur für wie lange?
"Da es sich Jahr für Jahr herausstellt, dass ein nicht geringer Teil der Deutschen nicht in der Lage ist verantwortungsvoll mit diesem Kleinsprengstoff umzugehen und sich an geltende Gesetze zu halten, fordern wir:
Das generelle und ganzjährige Verbot des Zündens von Feuerwerken für Privatpersonen!
Alternativ könnte in jeder Gemeinde zu einem festen Zeitpunkt ein Feuerwerk von professionellen Pyrotechnikern abgebrannt werden."
Zitat: Andrea Glomba
Für alle, die diesen heidnischen "Brauch" nicht länger ertragen wollen: Verbot von Silvesterfeuerwerk für Privatpersonen


01.01.2019
Der zweite Raufuß (ein jüngerer?) im Revier.


01.01.2019
Der finsterer Dezember verabschiedet sich mit einem hellen Tag, der für die überwiegende Mehrheit der Menschen etwas "Besonderes" scheint.
Was es genau ist bleibt mir verschlossen. In diesem Moment versuchen einige dieser Menschen die bösen Geister in unserer Siedlung zu vertreiben und damit das neue Jahr zu begrüßen. Sie sollten dazu in den Keller gehen, sie und die Umwelt hätten mehr davon.
Sie "verabschieden" ein Jahr, dass noch schneller vergangen ist wie das Jahr davor.
Ich halte es eher mit Urban Priol, egal was wir auch tun und glauben, ob wir es wollen oder nicht, das neue Jahr wird mindestens wieder genau so bescheuert wie das alte war. Die Welt (die Menschen) wird(en) von Jahr zu Jahr verrückter.
Machen wir, jeder einzelne von uns, das Beste daraus.
Eingerahmt vom Motiv des Monats, ein Pärchen Mittelsäger, ein Pärchen Nilgänse, eine Rohrammer und ein Mäusebussard.


01.01.2019