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19.07.2019
Wirklichkeit und Karikatur.
"Und wieder wagen sich einige in den Kampf gegen die wilde Natur..." Karikatur von Bruno Haberzettl aus "Brunos Jagdfieber"
(Ueberreuter-Verlag)


19.07.2019
"Wald"sterben in der Sächsischen Schweiz dokumentiert mit Bildern von Herrn Frank Strohbach aus Hinterhermsdorf.
Da können wir nur hoffen, dass diese Flächen nicht wieder mit Fichten aufgeforstet werden.
"Die dritte Form des Waldes ist der durch den wirtschaftenden Menschen entstandene„Kulturwald“, auch mit dem Begriff „Forst“ bezeichnet. Diese Waldbestände sind, mit Ausnahme des Plenterwaldes, überwiegend künstlich gepflanzt und in ihnen werden aus wirtschaftlichen Gründen meist nur eine oder wenige Baumarten angebaut, welche in dem Gebiet von Natur aus nicht in der Häufigkeit oder überhaupt nicht vorhanden wären, z. B. die Fichte im Hügelland bei 250 m ü. NN. Unser Forst ist in der Regel als Altersklassenwald aufgebaut und die Reinbestände (nur eine Baumart) einer Betriebsklasse werden nach Altersgruppen von zehn Jahren gegliedert. So entsteht das einförmige und stufenartige Bild des Forstes."
Zitat:https://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/der-nationalpark/naturraum/naturwald/heute/


18.07.2019
Motive mit Symbolcharakter.
In Böhmen "sucht" man die vergeblich, aber nicht weil es dort kein Rehwild gibt.
Wahrscheinlich überleben die Tschechen nur dank der westlichen Supermarktketten. Ihre Bemühungen den "Welthunger" zu
lindern sind im Vergleich zu unserer intensiven, oder auch industriellen Landwirtschaft gering.


17.07.2019
Die Zeit des Fingerhutes ist fast vorbei.


16.07.2019
Schnell noch ein paar Motive von der wohl dieses Jahr "schönsten" Wiese bevor gemäht wird.
Absoluter Neuling in diesem Uferbereich an der Mandau, mächtig und toll anzusehen, das Seifenkraut (Saponaria officinalis). Es ist in
vielerlei Hinsicht bewundernswert. Es ist nicht nur ein hervorragendes Heilkraut gegen Erkältung und Hautbeschwerden, sondern wurde
und wird auch in der Naturkosmetik sowie zum Waschen von Wäsche verwendet. Viele Pflanzenfreunde geben dem Seifenkraut
aufgrund der ästhetischen Blütenpracht auch gezielt einen Platz im Garten.
Unseren Störchen geht es blendend, doch der erste Flug läßt auf sich warten.


16.07.2019
Es geschieht Ungeheuerliches im Urbanen Raum des Herrn Pilz.
Insekten- und schmetterlingsfreundliche Wiesen Zittau verstärkt die Initiative.
"Schmetterlingswiesen stellen Nahrung und Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten zur Verfügung. Obwohl Zittau eine sehr grüne Stadt ist, die bereits vielfältigen Lebensraum für Insekten und Schmetterlinge bietet, möchten wir mit einer insektenfreundlichen Bewirtschaftung von Flächen einen aktiven Beitrag zur Artenvielfalt leisten.
Die Stadt Zittau und die Städtische Dienstleistungs-GmbH beschäftigen sich bereits seit längerem mit der Planung und Einrichtung von insektenfreundlichen Wiesen. Dabei werden zwei Wege beschritten, die Veränderung des Mahdregimes (Drittelmahd) und die Anlage von blühenden Wiesen.
Seitens der SDG wurden Flächen für zusätzliche Blumenwiesen ausgewählt, die noch in diesem Jahr als solche ertüchtigt werden. Dazu wird auf vorbereiteten Flächen eine spezielle Samenmischung ausgebracht. Insektenfreundlich blühen wird es in Zukunft auf ehemaligen Flächen der Kleingartenanlage an der Chopinstraße, vor der Mandaukaserne, an der Tongasse gegenüber der Bahnunterführung (Nesenplatz) und auf den Baumscheiben an der Mittelstraße.
Für die Änderung des Mahdregimes wurden weitere Flächen ausgewählt: Teile des Martin-Wehnert-Platzes, Görlitzer Straße 1 in Hirschfelde, Hauptstraße 40a in Pethau, die große Parkwiese (Westseite) im Westpark und die Fläche vor der Sporthalle auf der Südstraße. Auf Grund des denkmalgeschützten Charakters ist die Einbeziehung der historischen Innenstadt schwierig. Hier soll das veränderte Mahdregime auf einer Fläche auf der Pfarrstraße an der Rückseite des Museums praktiziert werden.
Mit den ausgewählten Flächen möchte die Stadt das veränderte Pflegeregime testen und hofft dabei auf Zuspruch der Bevölkerung. Durch die SDG werden die benannten Flächen bei der Initiative "Puppenstuben gesucht" angemeldet. Über diese werden Hinweisschilder zur Anbringung vor Ort bereitgestellt. Finanziert wird die Maßnahme zum Teil aus dem Preisgeld des Citywettbewerbes „Ab in die Mitte 2018" – Zittau gärtnert.
Darüber hinaus gibt es in der Stadt Zittau bereits seit mehreren Jahren sogenannte extensiv gepflegte Wiesenflächen, die nur 1x jährlich im Herbst gemäht werden. Dort hat sich bereits auf natürlichem Weg die gewünschte Vegetation eingestellt. Grundstücksbeispiele: Friedrich-Schneider-Straße 16 und 20, Gubenstraße 31, Feldstraße zwischen den Kleingartenanlagen, Komturstraße/Lortzingstraße und Leipziger Straße gegenüber Tankstelle."
Zitat:https://zittau.de
Wer möchte kann sich selbst, z.B. am Martin-Wehnert Platz, überzeugen.
Mein Dank geht an Herrn Daniel Brendler, Geschäftsführer Städtische Dienstleistungs-GmbH Zittau

Wer entsprechende Wiesenflächen sein Eigen nennt, kann bei der Initiatve mitmachen.
Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge


15.07.2019
»Leben ist nicht genug,«, sagte der Schmetterling,
» Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben
Hans Christian Andersen, Der Schmetterling.


14.07.2019
Sonntag
Das ist doch mal ein Statement, keine Ahnung, aber eine "Meinung". Toll.
Viele Artikel haben auf www.zittau-live.de "Immer perfekt informiert". keinen Autor.
Allein verantwortlich zeichnet Marco Huber im Impressum.
Ich kommentiere das an dieser Stelle nicht, will oder kann allerdings diese neuesten, auf biologischen Forschungen basierenden
Aussagen meinen Besuchern nicht vorenthalten.
"Hallali und Hallala!
Ok, wir müssen zugeben, wir von zittau-live haben null Plan von allem, was mit der Jagd auf Rot- und Schwarzkittel zu tun hat.
Vielmals sind Jäger auch verpönt, werden von ….(millitant dürfen wir nicht sagen) Tierschützern als „Killer“ dargestellt, aber das ist bei weitem nicht so!
Damit Flora und Fauna zumindest ein bisschen auf einander abgestimmt sind, bedarf es des fachkräftigen Eingreifens der Jäger. Und obwohl diese meist als „blutdrünstige Killer“ dargestellt werden, ist dies bei Weitem nicht so. Gerade sie sind es, die die Populationen in Schach halten, die dafür Sorge tragen, dass zum Beispiel nicht eine Wildschwein-Rotte in mittelstädtischen Gebieten nachts die Mülltonnen plündert – das haben wir selbst schon oft genug erlebt. Nun ist aber die Kluft zwischen Tierschützern und Jägern eine der denkbar Größten. Geht doch einfach mal aufeinander zu! Schaut, wo der Sinn der Jagd liegt! Geht nicht nur von sturen Verhaltens-Schemata aus!
Niemand tötet ein Tier nur um des Tötens willen, schon allein das verbietet das Deutsche Tierschutzgesetz – und das ist gut so."

http://www.freiheit-fuer-tiere.de

Für alle die darüber schmunzeln möchten: Interview mit dem Karikaturisten Bruno Haberzettl
Freiheit für Tiere: "Dein neues Buch trägt den Titel »Brunos Jagdfieber«. Wie bist du ausgerechnet auf diesen Titel gekommen?"

Bruno Haberzettl: "Ich wollte ein Thema, das mich seit meiner Kindheit emotional so bewegt, aufarbeiten. Es ging nicht um Tiere - so gerne ich Tiere zeichne. Es ging in diesem Fall nur um diese Psychologie der Menschen, die so etwas Abartiges machen - das Buch ist also eine pseudo-psychologische Abhandlung über dieses Jagdfieber. Ich zeige also einzig den Menschen, der eine Waffe in die Hand nimmt und aus »Jagdfreude« ein Tier schießt."
Siehe auch 16.07.2018.


13.07.2019
Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica).
Während der ein oder andere Bauer in Bertsdorf darauf achtet, dass die Vegetation der Weg- bzw. Wiesen- oder auch Straßenränder
der Jahreszeit gemäß blühen dürfen, hat die Gemeinde einen der magersten und artenreichsten Straßenrand vom Steinbüschel bis
zur Katzenheide schon Ende Juni totgemulcht.
Die voriges Jahr wegen des seltenen Wiesenknopfbläulings getroffene Absprache - vergessen(?). Es ist die Gleichgültigkeit und der
Ruf nach Sauberkeit und Ordnung, die es den Insekten zunehmend schwer machen.

Die kleinen Schwalben brauchen ab und zu Ruhepausen, bleiben aber trotzdem ständig hungrig. Höchstens zwei Mal wird an
der gleichen Stelle gefüttert. Dann müssen sie wieder in die Luft. Auch die Fütterung in der Luft wird in den nächsten Tagen
zunehmend eingeschränkt. Damit werden die Jungvögel zur selbständigen Jagd gezwungen.


12.07.2019
Bevor die Sonne hinter den Wolken verschwand.


12.07.2019
Eine seltene Begegnung.
Es ging auf Viertelzehn (15 Minuten nach 21 Uhr oder auch Dreiviertel vor Zehn) zu und die Rehwildwiese lag verlassen vor mir.
Das Licht ging zur Neige. Ich hatte eben eingepackt und etwas enttäuscht den Rucksack über die Schultern geworfen, da rannte er, der junge Dachs, quer über die Wiese auf mich zu. Am Waldrand in ca. 5 Meter Entfernung nahm er Wind auf und brauchte ein paar Sekunden sich zu entscheiden.
Nachdem er seine Entscheidung getroffen hatte verschwand er im Wald, wo seine Aussichten auf Nahrung sicher besser sind als auf der Wiese. Plötzlich änderte er die eingeschlagene Richtung und kam schnüffeld zwei bis drei Meter vor mir zum stehen. Ich war schon vorher auf die Knie gegangen und fing an, bitte nicht lachen, mit ihm zu sprechen. Ich hatte bisher noch nie mit einem Dachs gesprochen und war selbst überrascht wie gut das geht.
Ich fragte ihn:
"Woher kommst Du, wohin willst Du, kleiner Kerl, und warum bist Du so allein unterwegs?"
Er hatte natürlich keine Antwort für mich, schien aber auch nicht zu erschrecken. Bevor er ohne Antwort kehrt machte, plusterte er sich auf wie ein Igel und schüttelte sich. Damit war mir klar, was er von mir hielt, einem Menschen halt.
In dieser Sekunde war ich sehr gerührt und ergriffen von diesem kleinen Dachs, dass mir bei dem Gedanken, wie diese Tiere verfolgt und auf grausamste Weise ihres Todes willen getötet werden, die Tränen nah waren.
Kleiner Dachs, ich wünsche Dir Gesundheit und immer genug Nahrung in Deinem weiteren Leben, und nimm Dich besser in acht vor dem Menschen.


11.07.2019
Es geht auf Mitte Juli zu und viele Felder sind bzw. werden gerade abgeerntet.
Mit über 50 Klicks wurden Drei kleine Blässhuhnküken zum Motiv des Monats Mai gewählt.

Auch wenn ich bei den Wanderfalken im Juni viele schöne Stunden verbracht habe, lege ich mich heute aus emotionalen Gründen
auf die Gänsesäger als das Motiv des Monats Juni fest. Ein einfach unvergessliches Erlebnis.


10.07.2019
Sehr unterschiedliche Motive bei sehr unterschiedlichen Lichtbedingungen.


10.07.2019
Mit einem Freund zu Gast im Tierpark Zittau.
Wieder gibt es Gartenschläfernachwuchs.
Kleine Gesellen der Nacht - die Gartenschläfer.
"Der Gartenschläfer - kein Gartenbewohner
Der Gartenschläfer aus der Familie der Bilche (Myoxidae; vormals Gliridae) ist mit einer Kopfrumpflänge von 10 bis 17 Zentimetern etwas kleiner als der Europäische Ziesel. Deutlich länger ist hingegen mit 9 bis 14 Zentimetern sein Schwanz. Das Gewicht schwankt beträchtlich im Jahresverlauf. Ein Gartenschläfer, der im Herbst bereit ist für den Winterschlaf, kann bis zu 120 Gramm auf die Waage bringen, während er im Frühling und Sommer höchstens halb soviel wiegt.
Der Gartenschläfer ist über weite Bereiche Europas verbreitet - von Spanien und Frankreich ostwärts durch das zentrale und südliche Europa bis zum Ural in Russland. Im Nordosten erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis nach Finnland, und im Südwesten reicht es bis nach Nordafrika. Ausserdem kann man dem Gartenschläfer im Nahen Osten und auf mehreren Mittelmeerinseln begegnen.
Im Widerspruch zu seinem Artnamen ist der hübsch gezeichnete Gartenschläfer nur hie und da in Gärten anzutreffen. Vorzugsweise hält er sich in möglichst ausgedehnten, abwechslungsreichen Laubwäldern auf.
Er ist ein schneller und eleganter Kletterer, der sich im Geäst der Bäume und Sträucher überaus wohl fühlt. Der Gartenschläfer ist ein ausgeprägter «Gemischtköstler», der Kleintiere wie Insekten, Nager und Vogeljunge ebensowenig verschmäht wie Samen, Nüsse, Beeren und Früchte. Die Kostzusammenstellung ist stark vom lokalen und saisonalen Angebot abhängig und somit beträchtlichen Schwankungen von Ort zu Ort und von Monat zu Monat unterworfen.
In Baumhöhlen, Felsspalten, verlassenen Vogelnestern und mitunter auch in Vogelnistkästen fertigt der Gartenschläfer aus Blättern, Gräsern und Moos ein komfortables Nest an.
Darin verschläft er gewöhnlich den Tag, denn er ist vornehmlich nachts rege, und er verbringt darin auch die unwirtliche Winterzeit, denn er ist - wie der Ziesel - ein «Winterlangschläfer». Während des Winterschlafs zehrt er von seinem «Fettpolster», das er im Herbst angelegt hat.
In Europa pflanzen sich die Gartenschläfer zwischen Mai und August fort. Die Tragzeit dauert 22 bis 25 Tage, und je Wurf kommen zwei bis acht Junge zur Welt. Soweit wir wissen, liegt ihre Lebenserwartung in freier Wildbahn bei nur zwei bis drei Jahren. Den Altersrekord hält ein Gartenschläferweibchen, das in Menschenobhut fünf Jahre alt wurde."
© 1996 Markus Kappeler (erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)


08.07.2019
Die Begegnungen des Tages auf einem abwechslungsreichen Spaziergang gegen 13-15 Uhr.
Selbst Kessy ließ sich zu einem Knurren aus tiefster Seele hinreißen. So viele Hirsche und Gemsen hatte sie noch nicht gesehen.


07.07.2019
Ein wunderschöner Sommerabend. Ja, Sommerabend!
Glücklicherweise gehöre ich nicht zu denen Hunderttausenden, die gerade vor diesen angenehmen Temperaturen auf
der Flucht in den Süden sind.
Die ihrem Alltag entfliehen und mal Garnichts machen wollen. Einfallslos in der Sonne liegen ist angesagt.
Man sollte es nicht glauben, Fliegen ist In, oder wie man neudeutsch sagt, Fliegen ist ein MUST HAVE!


07.07.2019
Motive zum Thema Wiesen.
Es gibt sie, wenn man sie auch suchen muss.


07.07.2019
Zwei junge Füchse.
Ein Freund meinte "Die mähen wie verrückt, wahrscheinlich brauchen sie das Futter."
Wenn es wenigstens so wäre. Die Straßenränder, auch an Betonstraßen werden nicht wegen des Futters gemäht.
Es geht um bearbeitete Fläche und damit um Fördermittel der EU. Das Gras wird gehäckselt und gemulcht,
das heißt, es bleibt als Gründünger liegen, damit nächstes Jahr noch mehr davon wächst.
Es wird nicht gebraucht.
Das allerdings auch an Wiesenrändern zu Feldern so verfahren wird habe ich in dieser Häufigkeit noch nicht
erlebt. Dort scheint es um freie Sicht zum töten von Füchsen, Dachsen und natürlich Rehwild zu gehen.
Das Gras wird nicht gebraucht.


06.07.2019
Bitte noch bis zum 10. Juli abstimmen.
Sieben Motive des Monats Mai zum Thema "Tierkinder" stehen zur Auswahl.
Jeder Klick zählt. Mehrfachwertungen sind zugelassen und erwünscht.


05.07.2019
Bei den jungen Turmfalken.
Ist es schon wieder so weit? Starenschwarm im letzten Bild.


04.07.2019
Ein kleiner Fuchs.


03.07.2019
Sehnsucht Rotwild.
Aufnahmen im "Jagdgehege" Bertsdorf.

"Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an." (Albert Schweitzer)

"Wir müssen die Viecher doch nutzen." (Bertsdorfer Bauer)
Jagdgehege (Gatterreviere) sind Gehege von der Mindestgröße eines Eigenjagdbezirkes, in denen die Wildbestände jagdwirtschaftlich
genutzt werden.

Da haben gottgleiche Menschen das "Recht" zu bestimmen, welche Wildtierart in welchem Territorium "bewirtschaftet" werden darf, ja wo sie leben darf. In unserer Landschaft hat das Rot und Damwild dieses Recht nicht.
Um es aber trotzdem "bewirtschaften" (hegen) zu können, werden diese sehr sozial lebenden Tiere in "Gehege", besser Gatter, eingesperrt und ihrer eigenlichen Lebensweise beraubt. Diese Menschen bestimmen auch, welche Bedingungen dafür ausreichend sind. Da ist alles gesetzlich geregelt und entspricht dem neuesten Stand der "Wildtierforschung". Man spricht von den
"Leitlinien für eine tierschutzgerechte Haltung".
Machen uns solche Denk- und Handlungsweisen zu dem was wir angeblich sind, zur "Krone der Schöpfung"?
Das Ganze ist absurd und macht traurig, sehr traurig.

"Rothirsch – im Kreuzfeuer des Menschen"
In Deutschland kann der Rothirsch beinahe nirgendwo seiner natürlichen Lebensweise nachgehen. Wir geben ihm eine Stimme.

"In Deutschland leben etwa 200.000 Stück Rotwild und 82 Mio. Menschen. Anders ausgedrückt:
Auf 1.000 ha leben bei uns durchschnittlich 2.300 Menschen, aber nur fünf (5!) Stück Rotwild. Auf jeden Hirsch und auf jedes Stück Kahlwild kommen damit je über 400 Einwohner, die den Lebensraum des Rotwildes auf ganz unterschiedliche Weise nutzen, sei es durch Erholung und Freizeit, Jagd oder Forstwirtschaft. Unvermeidbar kommt es dadurch auf beiden Seiten zu Konflikten.
Für den Rothirsch, dessen Lebensraum durch die Zerschneidung und Urbanisierung der Landschaft und durch politische Vorgaben bereits auf etwa 25 % der Gesamtfläche zusammengeschrumpft ist, bedeutet jeder Mensch in seinem Lebensraum eine potentielle Gefahr und damit erhöhte Aufmerksamkeit und manchmal Flucht.
Dies führt zu einem weiteren, indirekten Lebensraumverlust, der das Rotwild an seinem arteigenen Verhalten, nämlich der Nutzung halboffener Landschaften, fast überall hindert. Auf der anderen Seite stillt das Rotwild seinen Nahrungsbedarf zu großen Teilen durch die Nutzpflanzen des Menschen und wird damit zum „Schädling“.
Zitat: Konflikte um das Rotwild - Umzingelt von Feinden


02.07.2019
Typischer Agrarvogel im Sinkflug - Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“
"Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.
Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden:
Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen."
Zitat: NABU
Ein eher ungewöhnlicher Anblick, die Feldlerche auf einem Ansitz. Während der Führung der Jungen nutzen sie diese kraftsparende
Möglichkeit, ähnlich der Grauammer, ihrem Nachwuchs Futter anzuzeigen.


01.07.2019
Im Portrait: Die Grauammer.