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23.03.2019
Ein Morgen, wie er im Buche steht.
Kein Buch kann das eigene Erlebnis so beschreiben, wie ich es erleben durfte.
Er hat sein Ziel fest im Blick. Seine Zuverlässigkeit zeichnet ihn aus. Pünktlich 7.13 Uhr steuert er mit seiner Beute die Bruthöhle
an. Er bringt das Frühstück für seine Falkendame.
Sofort nach seiner Landung unterhalb der Höhle übernimmt sie ohne ein zögern die Beute und fliegt zum Kröpfen auf die andere
Seite des Berges.
Wenige Minuten danach "bäumt" sie oberhalb der Höhle auf und fliegt nach kurzer Gefiederpflege wieder in die Bruthöhle.
Das Ganze hat acht Minuten gedauert.
Danach schraubte sich das Männchen , die Thermik auf der Südseite des Berges nutzend , in die Höhe, bis ich ihn aus den Augen verlor.


22.03.2019
Die "Serie" hält. Noch zwei neue Bertsdorfer.
Ein zweites Schwarzkehlchen und der erste Weißstorch, normalerweise das Männchen.
Grüße gehen mit einer kleinen Bitte nach Waltersdorf. Bitte Morgen nicht noch mal bei ornitho melden.
Wir sind schon sehr gespannt auf das Bild in der SZ. ;-)

Bei dieser Gelegenheit die Beringungsdaten des Weißstorches vom 12.3. bei Harthau:
Referenz: BH115825/2015 Erstring: DEH HS 14
Vogelart: Weißstorch (Ciconia ciconia) Geschlecht: unbekannt
Alter/Brutstatus: Nestjung / beringte Nestgeschwister: 3
Ort: Nemt Leipzig (Land), Sachsen 51°21'00"N 12°45'00"E Datum: 21.06.2015 10:00


21.03.2019
An Tagen wie diesen ... .
Der Beginn einer Bertsdorfer Serie?
Der erste Bertsdorfer ist da - das Schwarzkehlchen.
Während die Beiden Zittauer Störche bereits da sind, warten wir noch auf die Hainewalder und Bertsdorfer.
Die Geschichte der Kleiber wird noch geschrieben. Obwohl sie aufopferungsvoll kämpfen, stehen die Aussichten schlecht,
denn die Schwarzspechte haben noch nicht ernst gemacht. Auch wenn sich das Männchen durchaus beeindruckt zeigt. (Bild 5)


21.03.2019
Mit den großen Spechten fast auf Augenhöhe.
Die Geschichte von einem kleinen Vogel, der wohl keine Chance hat.


20.03.2019
Im letzten Licht des Tages.
Ein Graureiher und die erste Rohrammer.


20.03.2019
Im ersten Licht des Tages.
Gegen 7 Uhr erreichen die ersten Sonnenstrahlen das mächtige Sandsteinmassiv.
Endlich erfüllt der Gesang der Singdrosseln wieder den erwachenden Tag und verabschiedet ihn am Abend. Im Gebiet der Wanderfalken
leben Drosseln allerdings gefährlich.


19.03.2019
Es ist eine "Störenfriedin" und, wer hätte es gedacht, ein vorjähriges Wanderfalken-Weibchen aus Tschechien.
Leider ist man auf solche überraschenden Motive kaum vorbereitet und viel zu aufgeregt. ;-)


18.03.2019
Ein Schneeschauer in vier Ansichten.


16.03.2019
Es ist still geworden.
Zuverlässig am 16/17. März scheint es, als habe die Brut bzw. die Eiablage begonnen. Hoffen wir, dass dieses Jahr alles gut geht.


15.03.2019
Der Kleiber oder doch die Kleiberin?
Im Gegensatz z.B. zum Zaunkönig bauen sehr häufig die Weibchen das Nest. Ob es in unserem Fall auch das Weibchen ist, welches
begonnen hat, die zugegebenermaßen für sie sehr große Fluglochöffnung der Schwarzspechte zu verkleinern, kann man leider nicht
beurteilen.
Auf jeden Fall haben sie sich etwas vorgenommen und ihre Renovierungsarbeiten der letzten zwei Wochen zeigen, dass sie fest
entschlossen sind. Zeigen uns aber auch, dass die Schwarzspechte bisher kein weiteres Interesse gezeigt haben.
"Fortpflanzung
Kleiber lieben hochgelegene Bruthöhlen (etwa elf Meter über dem Boden). Ist das Flugloch zu groß, so dass der Kleiber fürchten muss Säugetiere oder größere Vögel wie beispielsweise Stare könnten eindringen, verengt er den Eingang, bis er gerade noch durchpasst. Erdklümpchen werden mit kurzem Druck an die Unterlage geklebt und mit der Schnabelspitze durch Klopfen befestigt.
Der Kleiber beginnt meist schon im März – und damit früher als die meisten Meisenarten – mit dem Nestbau. Potenzielle Bruthöhlen werden bereits im Spätherbst inspiziert und im Februar gesäubert. Zumeist bauen die Weibchen das Nest. Hauptlegezeit der Eier ist in tieferen Lagen Mitteleuropas die zweite beziehungsweise dritte Aprildekade. In der Regel werden sechs bis sieben Eier gelegt. Anfang Juni fliegen die Jungvögel aus.
Zweitbruten sind selten. Altvögel bleiben in der Regel ganzjährig im Revier. Jungvögel siedeln sich gewöhnlich innerhalb eines Radius von wenigen Kilometern an. Ziehende Kleiber werden nur selten beobachtet." Zitat NABU
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Sie das Nest baut und Er das Flugloch verkleinert.


14.03.2019
Buchempfehlung - Dieter Rockenbauch - Das Standardwerk über den Wanderfalken in Deutschland:
"Seit mehreren Jahren aufeinander gut eingespielte Paare können mit der Eiablage einige Tage früher beginnen als andere, gleichaltrige Wanderfalken.
Diese grobe Norm wird allerdings von momentanenWitterungseinflüssen überlagert. Lange Winter, nochmalige Rückkehr des Winters, längere Perioden mit Schneefall, Regenoder, vor allem, mit Nebel, verzögern den Legebeginn wenige Tage, in Ausnahmefällen örtlich sogar um ein bis zwei Wochen. Die damit einhergehenden schlechten Sichtverhältnisse beeinträchtigen über momentane Nahrungsengpässe die Kondition.
Dass sich schon das (erreichbare) Nahrungsangebot vor Eiablage auf den Legebeginn, über diesen wiederum gesteuert, also auch indirekt, sogar auf die Eizahl auswirkt, ist übrigens nicht neu."
"Diese Einflüsse sind in - ohnehin nahrungsärmeren und schneereicheren - Hochlagen spürbarer als in milderen Gebieten der gleichen Region. Sie sind aber in Vergleich zu anderen, vor allem baumbrütenden, Greifvogelarten erstaunlich gering."
Zitate aus:
Der Wanderfalke in Deutschland und umliegenden Gebieten. Band 2
Jahresablauf und Brutbiologie, Beringungsergebnisse, Jagdverhalten und Ernährung, Verschiedenes
beiliegend Faltkarte "Beutevögel des Wanderfalken"
Verlag Christine Hölzinger 1998 und 2002

"Dieter Rockenbauch war ein Vogelschützer, der akribisch dokumentierte und sein Wissen in Artikeln, Vorträgen und Büchern weitergab. So forschte er über Uhus und Mäusebussarde. Sein über eintausend Seiten umfassendes Werk „Der Wanderfalke in Deutschland und umliegenden Gebieten“ erschienen 1998 und 2002 in zwei Bänden wurde zum Standardwerk für den Falkenschutz. Für seine Falkenforschung zeichneten ihn die Staufergesellschaften in Palermo, Jesi und Göppingen mit dem „Premio Frederichino“ aus. Vor kurzem verschickte er sein letztes Werk: „Die ersten 50 Jahre nach der Heimkehr des Uhus in Baden Württemberg“.
Zitat NABU

Ich habe mir den Band 2 vom Antiquariat Am Rathaus 1 in 01326 Dresden schicken lassen.
Eine Buchhandlung die man nur empfehlen kann.

Das Falkenpaar in den Jahren 2015 und 2017:


14.03.2019
Der Buchfink und die Goldhähnchen.
Nichts Neues im Reich der Wanderfalken. Die Eiablage scheint sich durch das kalte und nasse Wetter etwas zu verzögern und es gibt
einen "Störenfried". Ob Männchen oder Weibchen ist noch nicht bekannt.
In Kürze mehr dazu und einen Buchtip zum Thema.


13.03.2019
Gegen 17 Uhr bäumte er in der Kiefer am Felsen auf. Die Lichtverhältnisse in diesem Bereich des Berges sind mittlerweile
denkbar schlecht, obwohl die Sonne noch lange nicht untergeht.
Sein Blick geht in Richtung Bruthöhle und es scheint, dass er für heute genug Beute herangeschafft hat.
Da Wanderfalken ab dem vorletzten Ei fest Brüten und das Weibchen ihn nicht ausserhalb der Höhle erwartet hat, scheint
alles i.O. zu sein.


12.03.2019
Ringablesung Weißstorch.
Es soll ja "Fotografen" geben die nach der Erstmeldung eines Weißstorches auf dem Schornstein des alten Zittauer Schlachthofes am 3. März bei ornitho, am darauffolgenden Montag nach Zittau fahren, um diesen Storch in alt bekannter SZ Perspektive zu fotografieren, um ihn dann am Montag bei ornitho erneut zu melden. In der SZ vom Mittwoch wird man dann als "Entdecker" dieses Storches "gefeiert".
Toll.
"Mein" diesjährig erster Weißstorch besitzt einen schwarzen Ring mit dem Kennzeichen DEH für Deutschland Hiddensee und
hat die Nummer HS014.
Was noch viel toller ist, er steht nicht auf einem Schornstein und hat lange rote Beine und in seiner "Begleitung" waren zwei Kiebitze
und zwei Rotmilane.
Übrigens, bald gibt es ein SZ Foto vom ersten Bertsdorfer Weißstorch in diesem Jahr in der Zeitung.


12.03.2019
In einem "Flächennaturdenkmal", was immer das auch sein soll.


10.03.2019
Literaturempfehlung.
Falke von Helen Macdonald
2. Auflage 2017 240 S.: mit 71 Abbildungen. Hardcover C.H.BECK Verlag ISBN 978-3-406-70574-8 Format (B x L): 13,9 x 21,7 cm
"Aber noch aus ganz anderen Gründen ist es heute wichtiger denn je, dass wir unser Verständnis und Verhältnis zur Natur genau unter die Lupe nehmen.
Denn wir erleben gerade das sechste große Artensterben der Erde, das wir ganz allein zu verantworten haben, durch die Vernichtung von Lebensräumen, den Klimawandel, die chemische Verschmutzung von Ökosystemen durch Pestizide und Herbizide und die Ausdehnung der Städte und der Landwirtschaft.
Wie und warum wir Tiere und Landschaften so sehen, wie wir sie sehen, was wir an ihnen wertschätzen und warum wir sie für schützenswert halten – diese Fragen gehen über das rein akademische Interesse weit hinaus.
Sie führen uns letztlich zu der einen, entscheidenden Frage: wie wir die Welt noch retten können."

"In einer virtuosen Verbindung von Natur- und Kulturgeschichte schildert Helen Macdonald das Eigenleben der Falken ebenso wie unser
Leben mit ihnen. Wie die Welt für einen Falken aussieht, wie der Vogel seine ehrfurchtgebietende Geschwindigkeit erreicht und
seine Beute schlägt, stellt Macdonald so lebhaft und plastisch dar wie die Fantasien, welche die Menschen mit den Falken verknüpft,
und den Nutzen, den sie aus ihnen gezogen haben." Zitat C.H. Beck - Verlag
Auch als e-book oder PDF.


10.03.2019
Drei Etagen unter der Bruthöhle.
Die Ringeltaube muss an dieser Stelle und zu dieser Zeit keine Angst um ihr Leben haben. Trotz Blickkontakt flog das
Wanderfalkenmännchen gegen 11.30 Uhr an ihr vorbei zur Jagd. Gegen 13 Uhr brachte er seinem Weibchen einen Star.
Wegen des tollen Wetters und der großen Entfernung gibt es davon keine Bilder.


09.03.2019
Für alle Freunde der Bilderstrecke, bei der man nur einmal klicken muss.
Von ca. 11 - 13 Uhr - effektiv 2400 Pixel in der Breite.
Gut, dass es dieses Breite Internet und passende Bildschirme gibt.

Während in vielen Nisthilfen, wie z.B. in Heidelberg bereits gebrütet wird, ist es bei unseren Wanderfalken noch nicht still.
Dabei ist es durchaus möglich das das erste oder auch bereits das zweite Ei gelegt sind. Wenn vier Eier gelegt werden
wird ab dem Dritten fest gebrütet.

Mit einem interessanten Tagebuch. http://www.ag-wanderfalken.de/

Grüße gehen heute mit den Falken in den Nationalpark Sächsische Schweiz.


08.03.2019
Die Kolkraben brüten schon ein paar Tage.
Es soll Menschen geben, die ihnen nicht wohlgesonnen sind. Nach eigenen Worten klettern sie in unzugängliche Gebiete nur um sich
in Gipfelbücher einzutragen und ihr Nest zu finden. Daß sie dabei den Uhu stören scheint eingeplant. Überhaupt zweifeln diese Kletterer
immer wieder daran, dass es schützenswerte Natur und ihre Bewohner gibt.
"Was soll das? Früher wurde auch geklettert und die Falken hatten damit keine Probleme."
Das dieser Mann der Meinung war, Wanderfalken würden Nester bauen und fragte, ob ich ihm sagen könnte wo, lasse ich mal
unkommentiert.
Als mich vor Kurzem ein Kollege (Kletterer) fragte - "Sag mal Andreas, muss man denn die Wanderfalken noch schützen?" wurde
ich doch sehr nachdenklich.


07.03.2019
Ein Rotmilan am Stadtrand von Zittau und die obligatorischen Bilder vom Wanderfalkenmännchen. Noch wird nicht gebrütet.


06.03.2019
Frühling an der Mandau mit den Gänsesägern, dem Graureiher , den Buntspechten und der Wasseramsel.


06.03.2019
Gerade habe ich auf openPetition eine Petition unterschrieben, die interessieren könnte.

https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-bienen-in-sachsen

Andreas Heiland


05.03.2019
Die Brutvorbereitungen verlaufen natürlich trotz der Regen- und Schneeschauer nach Plan. Nur die Bruthöhle steht noch nicht fest.
Diesbezüglich können die Wanderfalken, oder sagen besser, kann das Wanderfalkenweibchen sehr flexibel und spontan entscheiden.


04.03.2019
Die Wanderfalken in neuer Umgebung.


03.03.2019
Nachdem der Februar das ganze Licht des Winters verbraucht hat, tut sich der März schwer.
Frohe Kunde für die Freunde der Schwarzspechte. Wir staunten auf unserem Kontrollgang nicht schlecht als beide Vögel auf ca. 50m
hinter uns fast still die Bruthöhle des letzten Jahres anflogen und ausgiebig beurteilten. Natürlich hatten wir die Kamera nicht dabei,
genossen aber den Blick aus der Ferne auf ein Ereignis, das wir so noch nicht erlebt hatten.
Die nächsten Tage bis Mitte März werden zeigen, ob eine der beiden alten Höhlen renoviert wird oder ob neu gebaut wird.
Am Nachmittag konnte ich ausgiebiges Interesse der Kleiber an der Höhle feststellen (1. Bild).
Auf zwei Bildern die Protagonisten am Sandsteinfels, das Weibchen (2. Bild) und das Männchen (3. Bild)


02.03.2019
Eine schwierige Entscheidung - das Motiv des Monats Februar - die Wanderfalken im Hochformat.