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19.09.2019
"Ich hab´ genug!"

"Herr Wanka hatte in Anpassung an den Geist der Zeit die ihm angeborene Kunst des Verzichtens fast bis zur absoluten Bedürfnislosigkeit entwickelt.
Den Genüssen und Errungenschaften dieser Welt stand er mit philosophischen Gleichmut gegenüber.
Er begehrte sie nicht, und daher war er von ihnen nicht abhängig. Durch langen Staatsdienst in untergeordneter Stellung hierzu genügend vorbereitet, erklomm er als Pensionist mühelos jene Höhe der Entsagung, die sonst nur von indischen Büßern oder Säulenheiligen erreicht wird.
Die Eigenschaft der Bedürfnislosigkeit ermöglichte ihm, nicht nur mit seiner kleinen Pension auszukommen, sondern sogar im Laufe mehrerer Jahre so viel zu erübrigen, daß er sich am Rande der Stadt ein kleines Blockhaus bauen konnte, zu dem etwa zweihundert Quadratmeter Grund gehörten, den er selbst mit seiner Frau bestellte.
Als er das Haus ohne jede fremde Hilfe fertig gebaut hatte, schrieb er über der Tür mit großen Buchstaben nicht etwa "Klein, aber mein." oder "Ich wünsche jedem, der mich kennt, zehnmal so viel, als er mir gönnt." oder: "Grüß Gott! Wenns sein muß, tritt halt ein, doch mach dir erst die Füße rein!" Nichts von alledem schrieb er.
Er setzte einfach drei Worte hin: "Ich hab´genug."

Zitat: Bruno Wolfgang "Ich hab´ genug" Ein heiteres Buch
4.Auflage Carl Stephenson Verlag Berlin SW 68 Gedruckt 1941
-wird fortgesetzt-

Sie sind im Frühjahr mit die Ersten und im Herbst die Letzten, manche bleiben sogar hier, die Rohrammern.


18.09.2019
Die Rotwildbrunft hat begonnen.


16.09.2019
Es gibt wohl sehr wenige Tage in einem Leben, die eine so große Bedeutung haben wie der Heutige.
Eine gute Erinnerung an den 16.9.2014.
Dieses Eisvogelweibchen hat allein dafür gesorgt, dass 5 Jungvögel der dritten Brut die Höhle verlassen konnten.
Das dazugehörige Männchen konnte ich in den letzten 3 Wochen nicht mehr beobachten. Rein rechnerisch bleiben von
den 15 Jungvögeln dieser Saison zehn, die den Winter erreichen und davon, ja nach Winter, nur zwei bis vier, die
das Frühjahr erleben.


15.09.2019
Letzte Blüten, letzte Schmetterlinge, eine Heidelibelle und jede Menge Früchte.


14.09.2019
Flugwetter für die Kolkraben.


13.09.2019
Freitag, der Dreizehnte.



September When It Comes

Frau:

Zum Schutz seiner Träume,
hatten sie über der Wiege des ungeborenen Babys
ein Kruzifix aufgehängt!
Und dann kam ich auf die Welt.

Ein kleines Licht brannte in dem abgedunkelten Raum!
Schritte auf der Treppe!
Eine Tür, die ich für immer verschlossen hatte,
um dahinter meine Erinnerungen zu verschließen.

Doch wenn in der Abendsonne die Schatten länger werden,
und der Sommer da ist,
werde ich dich einlassen,
wenn der September gekommen ist!

Mann:

Ich möchte diese Mauern überwinden,
die Augen schließen und schauen.
Und die in die Arme und Herzen schließen,
die auch mich warten!

Heute kann ich keine Berge mehr bewegen,
kann nicht mehr laufen und nicht mehr der sein,
der einst sein wollte, aber niemals war!

Frau:

Ich schaue den Wolken nach, wie sie dahin ziehen,
betrachte die Uhr und Sonne und mich,
voll im Vertrauen auf dich!

Frau/Mann:

Wenn der September kommt - der Herbst des Lebens!

Wenn die Schatten länger werden
und die Vergangenheit verblasst!

Mann:

Sie bringen mich, Engelsflügeln, gleich zu einem Platz,
wo ich ausruhen kann, und wenn dies soweit ist...

Frau:

werde ich mich dir öffnen,

Frau/Mann:

Wenn der September kommt!

Quelle: LyricFind
Songwriter: John Leventhal / Rosanne Cash / Roseanne Cash
Songtext von September When It Comes © Peermusic Publishing, Words & Music A Div Of Big Deal Music LLC


12.09.2019
An der Mandau.


11.09.2019
Die Rotwildbrunft hat begonnen. Die ersten Schreihe hallen bereits vor Sonnenuntergang durch das Tal. Stärkere Hirsche
bekommt man allerdings zu dieser Tageszeit nicht zu sehen. Kleine bzw. mittelstarke Rudel bestehen aus Hirschkühen mit
Kälbern, jüngeren Hirschkühen die noch nicht gekalbt haben (Schmaltiere), Spiessern (einjährige Hirsche) und zwei bis
5 Jahre alten Hirschen.


10.09.2019
Zwei sehr kleine Wildschweine auf einem viel zu großen "Wildacker" und leider viel zu weit weg.
Die beiden ästen ohne "Aufsicht" eine gute halbe Stunde vorwiegend Ähren bzw. Rispen von Gräsern.


09.09.2019
Auch dieses Jahr hat es erfreulicherweise in mindestens drei Revieren erfolgreiche Eisvogelbruten gegeben.
Jungvogel aus einer zweiten Brut an der Mandau.


08.09.2019
Eine Erinnerung an den 8.9.2013.
Ich habe seitdem einen solchen Kampf nie wieder beobachten können. Heute, im Jahr 2019, ist man froh, wenn man
überhaupt mal einen Rehbock zu sehen bekommt.


07.09.2019
Von den ehemals vier jungen Schwänen an den Teichen hat bis heute leider nur Einer überlebt.
Ob er flügge wird ist noch nicht sicher.


06.09.2019
Früher September - Eigentlich keine "richtige" Jahreszeit.


06.09.2019



Komme zu dir
halte inne
lausche

wie zärtlich doch
die stille

spricht


© Hans-Christoph Neuert (1958 - 2011), deutscher Aphoristiker und Lyriker

Noch ist es still, in Böhmens Wäldern.


06.09.2019
Früher September - die Tage werden kürzer.


05.09.2019
Warum der Grünspecht Grünspecht heißt.


05.09.2019
Mitteilung eines Freundes:
"Hallo Andreas,

obwohl ein Jäger so schätze ich doch sein Fachwissen und die Klarstellung so mancher Vorurteile auf seiner,
von Dir irgendwann mal empfohlenen, Homepage http://woelfeindeutschland.de/."

Auf die wiederkehrende Frage „Brauchen wir den Wolf?" antwortete Ulrich Wotschikowsky wiederkehrend
sinngemäß „Wir brauchen auch keinen Enzian und kein Edelweiß und keine Opern und Kunstwerke.
Aber die Welt wäre ärmer ohne sie.
Ausserdem, wie können wir es uns erlauben, die Schöpfung in Frage zu stellen?
"
Am 30. August 2019 ist Ulrich Wotschikowsky verstorben.


03.09.2019
Der Vogelzug hat längst begonnen.
Nachdem die Kuckuck-Altvögel Mitte Juli den Anfang gemacht haben, folgten ab Anfang August die
Mauersegler und im November werden Gänse und Kraniche die Letzten sein.
Das Thema stimmt nachdenklich und mein Dank geht an Alle, die sich dem grausamen Vogelmord
entgegenstellen.

Geliebte Zugvögel

Wehmütig, wenn ich euch sehe,
Kraniche, die in den Süden ziehen.
Ihr verlasst mich.
Euer raues Rufen durchdringt meine Seele.
Vielleicht seid ihr die letzten
dieses Sommers,
jetzt, Mitte November.
Mäandernde Bänder
vor hellblauen Himmel
mit weißen Wolken.
Boten des Glücks, der Anmut, der Kraft,

unter einer Sonne,
die nicht mehr wärmt.
Nach Süden zieht ihr,
so viele tausend Kilometer
liegen vor euch.
Ihr habt gewaltige Kraft,
um zu tun, was ihr müsst.

Aber passt auf euch auf,
Zugvögel Europas,
ihr werdet getötet werden
in Italien und Frankreich,
auf Malta, in Ägypten.
Sie ködern, schießen und leimen,
Netze spannen sie aus,
und Schlagfallen stellen sie auf.
Fast ein Fünftel von euch wird sterben,
wie in jedem der letzten Jahre.
Zugvögel, nehmt euch in Acht
vor Menschen,
die noch kein Gewissen haben,
noch keine Gnade,
keine Verantwortung
und noch keine Liebe zu euch.
Nehmt euch in Acht vor Menschen,
die noch nicht sehen,
wie schön ihr seid,
wie zart, lebendig,
stark und zerbrechlich.
Nehmt euch in Acht
vor der Blindheit von Menschen,
die Lebendiges töten
aus purer Lust.
Bitte kommt wieder.

© Christina Gerlach-Schweitzer


Kleine Freuden können manchen trüben Tag erhellen, so wie diese jungen Neuntöter. Während ihre
Eltern bereits das Revier verlassen haben, sammeln sie Kräfte für ihr erstes großes Abenteuer.
Tausende Kilometer unbekanntes Land und Wasser liegen vor ihnen. Meine Gedanken werden sie
begleiten und meine Freude wird groß sein, den Ein oder Anderen im Frühling wiederzusehen.


02.09.2019
Eine Erinnerung an den Juni/Juli 2011.


01.09.2019
Die Rast der Reiher.
Das Licht kann man sich nicht immer aussuchen und um Siberreiher zu fotografieren ist Mittagslicht bei über 30°C kaum geeignet.


01.09.2019
Das Motiv des Monats August.
Gefühle in solchen Augenblicken kann ich schwer beschreiben.
Es waren gute Gefühle und in Tagen wie diesen kann ich gut davon zehren.
Meine Erinnerungen daran werden zu den Guten gehören.