Bitte wählen Sie den gewünschten Monat aus. Falls Sie mit uns in Kontakt treten möchten finden Sie die e-mail Adresse im Impressum. Danke.

19.05.2019
Im und über dem Schilf.


18.05.2019
Abendliche Motive vom See.
Die "Rotköpfchen" sind unterwegs.
Diese winzigen und grazielen Geschöpfe stürzen sich mit ihren Eltern in ihr größtes Abenteuer, bei dem es einzig und allein
ums Überleben geht. Von den ursprünglich sechs jungen Blässrallen sind bereits nach einem Tag nur noch Fünf am Leben.
Mama Stockente hat nach 4 Tagen noch alle Zehn beisammen.
Grüße gehen nach Großschönau in das Starenparadies.


18.05.2019
Es ist auch die Zeit der Jungstörche.
Seit 3-4 Tagen sind fast zeitgleich die Jungstörche geschlüpft.
An beiden Brutplätzen gibt es leider keinen Beobachtungsplatz in ausreichender Höhe. Auch in Hainewalde wird dieses kleine Fenster
bald geschlossen sein.(2.Bild) Deshalb gibt es noch keine verlässliche Zahlen. Von jeweils mindestens zwei Jungvögeln können wir
ausgehen und wer die Hainewalder bzw. Bertsdorfer (1.Bild) kennt, der weiß, da ist noch Luft nach oben.
Sehen kann man die kleinen Störche nur, wenn sie ihr Köpfchen nach hinten werfen um ihrer Lebensfreude Ausdruck zu verleihen.


17.05.2019
Es ist die Zeit der jungen Spechte.
Während die Schwarzen noch nicht am Höhleneingang zu sehen sind machen diese jungen Buntspechte alle, leider auch ihre Feinde,
auf sich aufmerksam. In erster Linie natürlich ihre Eltern, die im Minutentakt füttern.
Auch die Höhe der Höhle mit reichlich einem Meter birgt noch jede Menge Gefahr bis zum Ausfliegen in 2-3 Tagen.


16.05.2019
Motive kurz vor und nach Sonnenuntergang vom Dienstag.
Schon vor Wochen hatte ich Klarheit, er lebt noch. Der an das Rapsfeld grenzende Milchbauer in Bertsdorf erlaubte mir einen Blick von seinem Grundstück nach Rehwild. Auf meine Bitte "Ich möchte mal bitte nach dem "unregelmäßigen Achter" sehen." erwiederte er, "Der Otto wollte den schon immer mal wegmachen.". Auf meine Bemerkung "Nach meiner Ansicht muss er das nicht, Rehwild stirbt von selbst, so wie es andere Lebewesen und auch der Mensch es tun." meinte er noch "Man müsse das Vieh doch nutzen.", worauf ich mich bedankte und zufrieden war, dass ich ihn wiedererkannt hatte.
Ob dieser Milchbauer auch nur ahnt, dass er selbst genutzt, ausgenutzt, wenn nicht sogar ausgebeutet wird durch andere Menschen?


15.05.2019
Wenn wir den heutigen Tag wegen der tollen dunklen Wolken und des wichtigen Regens mal "ausfallen" lassen gibt es noch einen
Nachtrag zu Gestern. Eingebettet in Regenbogen und einen abendlichen Blick nach Osten die beste Nachricht aus der letzten Woche,
vier junge Wanderfalken. Hoffen wir, dass der Uhu genügend andere Nahrung findet,
was ihm leider schon viele Jahre zunehmend schwerer fällt.

Falls jemand schon lange keine Zeitung ließt, die nächste Wolfskampagne ist gestartet. Wieso eigentlich so spät? Der "Angriff"
des mit Halsband ausgestatteten Tieres war doch schon im April. Die Reporterin Jana Ulbrich in einer Mail an mich:
"Die Sorgen und Emotionen der Menschen widerzugeben, die in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Wolf leben,
ist – wohlgemerkt sachlich - angemessen und legitim.
"

Die vielen Opfer von Hundeangriffen, teilweise auch auf Kinder, haben bisher Pech, sie haben keine Lobby, nicht mal bei "Reportern".
Der Landtag hat auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Schaper (DIE LINKE)
diese Statistik veröffentlicht:
Die Anzahl der bei den Kreispolizeibehörden bekannt gewordenen Beißvorfälle im Jahr 2017 ist der Anlage 2 zu entnehmen.


14.05.2019
Am, über und auf dem Wasser.


13.05.2019
Das Acker-Hornkraut (Cerastium arvense) und die Acker-Ochsenzunge (Lycopsis arvensis), auch als Acker-Krummhals oder Wolfsauge bezeichnet.
Danke für die Bestimmungshilfe.
Man glaubt es kaum, aber viele, sehr viele Menschen haben mittlerweile einen ausgeprägten Hass gegenüber solchen und anderen "UN"kräutern.
Dabei beschränkt sich dieser nicht nur auf Kräuter, sondern erstreckt sich auf alle was im wahrsten Sinne des Wortes im Weg ist, also auch auf
Farne, Moose und Gräser.


12.05.2019
Der Neuntöter.
Aus verständlichen Gründen hat er sich im Revier der Schwarzkehlchen eingerichtet, bietet dieses doch gerade bei diesem Wetter
Nahrungsvorteile. Für den Nachwuchs stellt er jedoch eine potentielle Gefahr dar.


11.05.2019
Die ersten Neuntöter beziehen ihre Reviere und bringen dabei für die anderen Bewohner etwas Unruhe.


10.05.2019
Während der Hahn mit seiner Henne noch im Gegenlicht über die Wiese zog, kam der Bock, nachdem das Licht des Abend diesen
Teil der Wiese nicht mehr erreichen konnte, hangabwärts geradewegs in meine Richtung. Es fehlten nur noch 20m bis er den Sucher
gut ausfüllen konnte, als ihn das Geschrei hinter mir abhielt, weiter zu ziehen. In meinem Rücken wollte ein Reh, was es genau war
konnte ich nicht sehen, den kleinen Graben, der zu dieser Jahreszeit noch gut Wasser führt, überqueren und war dabei über die
Anwesendheit eines Menschen so erschrocken, dass es laut schreckte und gar nicht mehr aufhören wollte. Als der Bock etwas ratlos
äugte konnte er die Ursache des Geschreies nicht erkennen. Auch der Wind brachte ihm keine neuen Erkenntnisse.
Trotzdem war klar, in dieser Richtung gab es kein weiter. Er wandte sich ab und zog, ebenfalls ab und zu leise schreiend, langsam
und hangaufwärts.
Was müssen diese Tiere vor dem Menschen eine Angst haben. Für sie geht es um nichts Geringeres als Leben oder Tod.


09.05.2019
Die Schwarzkehlchen.
Sie führen ihre erste Brut und wissen genau was sie zu tun haben. Dabei haben sie den Vorteil, ihr Leben nicht ständig in Frage stellen
zu müssen. Der Mensch dagegen zweifelt ständig an dem was er tut und falls mal etwas richtig gut läuft, muss es schnell wieder
geändert werden. "Stillstand" darf einfach nicht sein. Dabei wäre es gut, wenigstens ab und zu, innezuhalten.
Der dritte große Rinderstall im "Landschaftsschutzgebiet" im Kampf um billige Milch und billiges überflüssiges Fleisch wird entstehen.
So werden die Bauern den Kampf um ihre Existenz langfristig verlieren und das "Argument",
"Den Tieren geht es dann besser." kann ich nicht gelten lassen.


09.05.2019
Die Kleiber.
Bald werden ihre Jungen ausfliegen und es wir ihnen egal sein, in welcher Höhle sie aufgewachsen sind. Am Ende hat sich der
Aufwand gelohnt. Auch die auf ca. 25m Entfernung wohnenden Schwarzspechte scheinen bereits zu füttern.


07.05.2019
Eine erste intensivere Rehwildbegegnung.


06.05.2019
Im Revier des Rotmilans.
Die jungen Milane müßten eigentlich bald schlüpfen und trotz der bereits längeren Bekanntschaft der Altvögel mit den in unmittelbarar
Nähe wohnenden Nebelkrähen gibt es immer wieder Nachbarschaftsstreit. (Bild 3)


05.05.2019
Der Kuckuck (Cuculus canorus),
"... der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht - in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. In Deutschland geht der Kuckucksbestand schon seit Mitte der 60er Jahre zurück. Nach Angaben aus mehreren Bundesländern hat die Zahl der Kuckucke allein in den letzten zehn Jahren gebietsweise um 20 bis 30 Prozent abgenommen, am stärksten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, im Saarland und in Baden-Württemberg. Im Nordosten Deutschlands, wie etwa im Spreewald, und in den bayerischen Voralpen ist er noch am häufigsten anzutreffen."

"Der Kuckuck steht für artenreiche und vielfältige Lebensräume. Wo sich Landschaft durch die Anlage großflächiger Monokulturen, für den Bau von Freizeitanlagen oder den Straßenbau verändert oder verschwindet, fehlt dieser Lebensraum für die Vögel", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz bei der Auftaktpressekonferenz zum Vogel des Jahres 2008 in Berlin. Zusätzlich wirke sich der Einsatz von Pestiziden negativ auf den Bestand aus, wodurch dem Kuckuck als Insektenfresser zunehmend die Nahrung fehle.
Zitate:https://www.nabu.de/
https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/kuckuck/


04.05.2019
Es ist zwar immer noch zeitig für das Knabenkraut auf den Pochewiesen, aber es tut sich schwer in diesem Jahr. Die nächsten zwei
bis drei kalten Tage und Nächte werden beginnende Blüten weiter unterdrücken.
Bitte auf dem Weg bleiben! Dafür gibt es große Brennweiten und viele Megapixel auf dem Sensor.


03.05.2019
Zitat aus dem Agrarbericht 2018 des "Frei"staates Sachsen

"7.4 Biologische Vielfalt
In Sachsen hat in den letzten Jahrzehnten die Zahl der ausgestorbenen, vom Aussterben bedrohten oder in ihrem Bestand gefährdeten Arten stark zugenommen. War in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schon ein Verlust von 67 Pflanzenarten festzustellen, so stieg dieser zwischen den Jahren 1950 und 2000 nochmals rapide auf 101 Arten. Hauptursache für den Bestandsrückgang der Pflanzen- und Tierarten ist die Zerstörung ihrer Lebensräume. In den dicht besiedelten Teilen Mitteleuropas, zu denen auch Sachsen gehört, sind die Intensivierung der Landnutzung, die Inanspruchnahme von Flächen für Siedlung und Verkehr sowie Schadstoffemissionen in die Luft und in Gewässer von besonderer Bedeutung. Über die Hälfte aller in Sachsen vorkommenden Lebensraumtypen gelten als gefährdet."

Der Preis für ständiges Wachstum, für Überproduktion, für neue Märkte, für niedrige Preise, für so genannte "Zivilisations"- oder
auch "Volks"krankheiten. Der Preis für unsere "Erfolgsgeschichte"
.

"Einen Liter Milch gibt es schon für 42 Cent, das Kilo Hackfleisch macht 3,78 Euro. Die Landwirtschaft steht unter einem gewaltigen Druck. Industrialisierung und Überschussproduktion auf dem Weltmarkt haben einen rapiden Preisverfall ausgelöst. Viele Landwirte steigern ihre Produktion, um die fallenden Preise auszugleichen."
Zitat:http://www.umweltinstitut.org/


03.05.2019
Seit ca. Mitte April zählt er, vor allem wegen des günstigen Insektensommers 2018, zu den häufigsten Begleitern in vielen Habitaten,
der Aurorafalter (Anthocharis cardamines). Rastlos ist er bei günstigen Witterundsbedingungen unterwegs.
Er gehört zur Familie der Weißlinge und überwintert als Puppe. Die Flugzeit im Frühjahr dauert von März bis Ende Mai.
"Der Aurorafalter ist nicht besonders geschützt oder gefährdet, dabei aber ein sehr hübscher Weißling, der in keinem Garten fehlen sollte – während die Männchen an den Vorderflügelspitzen auffallend orange gefärbt sind, sind die Weibchen etwas schlichter gefärbt. Als natürliche Lebensräume werden in allererster Linie Saumbiotope genannt. Zu diesen gehören Waldmäntel, Wegränder, Lichtungen, Gebüschfluren und ähnliches. Man kann sogar sagen, dass einigermaßen naturnahe Gärten durchaus zu seinen bevorzugten Lebensräumen gehören (können). Dabei sind die Standorte und Strukturen weniger von Bedeutung als das Mahdregime bzw. überhaupt das Vorkommen der Wirtspflanzen."

"Der Aurorafalter ist ein vergleichsweise bunter Weißling und recht zierlich. Beide Geschlechter haben auf der Hinterflügelunterseite ein charakteristisches grün-weißes Muster wie es im nachfolgenden Bild gut zu erkennen ist. In unseren Breiten sind die Männchen mit den orangenen Flügelspitzen unverwechselbar und schon im Flug leicht zu erkennen. Die Weibchen haben im Gegensatz zu den Männchen keine orangene Färbung an den Vorderflügelspitzen. Gerne saugen Männchen wie Weibchen am Wiesenschaumkraut (Cardamines pratense), an welchem die Weibchen auch die leicht auffindbaren Eier ablegen. Das Wiesenschaumkraut gibt dem Aurorafalter seinen Namen (cardamines)."
Zitate:Ronny Strätling im Blog auf www.schmetterlingsforum.de

Allerdings müssen die Stengel des Wiesenschaumkrautes stehen bleiben. Das ist selbst bei günstigem "Wiesenmanagment" kaum
der Fall. Ronny Strätling beschreibt, wie man im eigenen Garten dafür sorgen kann.


02.05.2019
So was kommt von so was!
Der vorerst letzte 100%ige Ausschnitt aus der 5DsR.
Die Sonne stand schon hoch und ich wollte schon aufgeben. Da tauchte das Objekt der Begierde plötzlich auf. Drei Bilder und keines richtig
scharf, schon war er wieder weg, der kleine, sehr kleine Zwergtaucher.
Sie brüten in trauter Eintracht mit Teich - und Blässhuhn, sind aber im Gegensatz zu den wesentlich größeren Haubentauchern sehr heimlich.
Seinesgleichen und Störungen duldet er absolut nicht. Da die Luft bereits sehr flimmerte beschloß ich wiederholt, leider in der falschen
Reihenfolge, abzubauen. Die gesamte Kombi machte deshalb das erste Mal Bekanntschaft mit dem Wasser.
Nach einer Stunde erster Trocknungsversuche in Sonne und Wind, packte ich ein. Der Akku und die Speicherkarte haben überlebt und wenn
ich Glück habe, auch das 500er.
Das erste Mal bin ich froh, wenn auch schwerere, jedoch fast gleichwertige Technik als Ersatz zu besitzen.


01.05.2019
Zu Gast bei Bewohnern auf und über dem Teich.


01.05.2019
Trotz ungünstiger Luftbedingungen entschloß ich mich spontan nach den Falken zu sehen. Gegen 7 Uhr erfolgte die Fütterung, die vom
Männchen begonnen wurde. Alsbald kam das Weibchen hinzu, Der seltene Anblick beider Partner am Horst war schnell beendet und das
Weibchen übernahm das Füttern. Wie viele, gerade mal eine Woche alte, Jungvögel es sind kann man vom Standort aus dieser Entfernung
schwer sagen. Gehen wir erst einmal von mindestens zwei jungen Wanderfalken aus.
Aus Dresden und Görlitz wurden vier Jungfalken gemeldet.