Bitte wählen Sie das gewünschte Jahr und den gewünschten Monat aus. Falls Sie mit uns in Kontakt treten möchten finden Sie die e-mail Adresse im Impressum. Danke.

30.07.2021
Noch so jung und doch misstrauischer als seine Eltern - Junger Mäusebussard.


29.07.2021
Aus der Reihe Vergängliche Schönheiten und ihre Gäste, die Wilde Karde.
So zerbrechlich sie aussieht so ausdauernd ist sie bis in das nächste Jahr hinein. Noch immer sieht man zwischen einem Meer aus neuen Blüten Reste der Samenstände aus dem Vorjahr.
Gemessen an der Anzahl der Blüten an diesem Standort ist die Anzahl ihrer Gäste gering. Hauptsächlich Pfauenaugen und Hummeln nutzen diese Nahrungsquelle. Auch ein Kleiner Fuchs war zu Gast. Selten genug sieht man ihn in freier Wildbahn.
Hinter mir donnern die derzeit größtmöglichen Traktoren mit ihren Hängern über die Betonstraße. Eiweißreiches Grünfutter für möglichst billige Milch und all das was der Mensch überflüssigerweise daraus macht. Dieses Überangebot in den Märkten hat seinen Preis, den wir alle zahlen und noch zahlen werden.
Ich bin den Menschen dankbar, die dieses Brachfeld, jetzt im sechsten Jahr, ermöglichen. Jedes Jahr verändert es sein Gesicht. Vor drei Jahren tauchte die erste Karde auf und in diesem Jahr dominiert sie auf einer großen Fläche. Ich mag diese Pflanze sehr und dulde sie auf meinem Grundstück, wo sie auftaucht. Ihre Samenstände dienen auch für Trockengestecke aller Art und, wer es etwas kitschig mag, malt sie silbern oder auch golden für das Weihnachtsfest an. ;-)


28.07.2021
"Herr, hilf lenken! Die Ochsen wollen in den Bach."
Wenn es nicht so traurig wäre. Meiner bereits Jahre langen Bitte, den Bewuchs des Straßengabens von Bertsdorf bis Jonsdorf für das Bestehen des kleinen Vorkommens
des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings bis Ende September stehen zu lassen, wurde durch die Gemeinde Bertsdorf wiederholt nicht nachgekommen.

Ohne Not wird an vielen Stellen des Landes mit unvertretbar hohem technischen, energetischen und personellen Aufwand alles niedergemacht, was der Insektenpopulation
helfen könnte. Wer das bezahlt?
Am Stammtisch würde man sagen: "Das interessiert keine Sau."
Das Personal ist da, die Technik ist da, das Geld ist da und leider auch die Ignoranz.

"Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit." Johann Wolfgang von Goethe


28.07.2021
Bei den Schwalbenschwänzen.
Erst wenn es trocken, warm und sonnig genug ist erhebt sich der Falter zum Flug. Die aufgenommene Nahrungsmenge scheint für mehrere Stunden auszureichen.
Nachdem der Falter an der Blüte der Kratzdistel "vollgetankt" hat ist er rastlos im Revier unterwegs. Er legt dabei einzelne Pausen auf alten Grashalmen oder auch tief
am Boden ein. Wenn er auf einen Artgenossen trifft beginnt über teilweise sehr große Entfernungen eine wilde Jagd. (letztes Bild)


27.07.2021
Junger Schwarzstorch, das Motiv des Monats?
Sie fliegen, aber bis zur Selbständigkeit ist es noch ein langer Weg.


26.07.2021
Noch einmal beim Bussard am Grundbach.


25.07.2021
Vor einer Woche war noch keiner zu sehen. Jetzt sind sie da, die Schwalbenschwänze.
Ein Danke und Grüße gehen heute nach Großschönau.

Ein zufälliger Versuch (Bild 1):
High-Key-Fotografie
"Im Grunde genommen handelt es sich bei einem High-Key-Foto um eine sehr hell gestaltete Aufnahme eines hellen Motivs vor einem hellen Hintergrund. Im Gegensatz zu einer Überbelichtung ist in der Aufnahme der gesamte Tonwertumfang enthalten, d.h. dass sich im Bild, in wesentlich geringerer Anzahl, neben reinem Schwarz auch dunklere Grauabstufungen finden. So weist das Motiv selbst noch eine Zeichnung auf, der überwiegend helle Anteil mit den wenigen, aber gezielten Kontrasten, verleihen der Aufnahme etwas Unbeschewertes, Leichtes und Schwebendes." Zitat: https://atelier-pfleiderer.de/high-key-fotografie/


24.07.2021
Aus der Reihe "Vergängliche Schönheiten" die Schwarze Königskerze.
Bei der Schwarzen Königskerze (Verbascum nigrum) handelt es sich um eine heimische Wildstaude, die ihren Ursprung in Nord- und Mitteleuropa hat. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze gehört zur Gattung der Königskerzen innerhalb der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae).
Die Bilder 2-4 entstanden vor einigen Jahren im Steinbruch Mittelherwigsdorf Scheibeberg.


23.07.2021
Die Bussarde am Grundbach haben es geschafft drei Junge aufzuziehen. Jetzt müssen diese "nur noch" selbständig werden.


22.07.2021
Er trotzt der Ignoranz der Menschen. Es gibt ihn noch.
Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling.
"Auch der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling benötigt für seine Entwicklung Bestände des Großen Wiesenknopfes (Sanguisorba officinalis) und eine genügende Anzahl von Nestern der Wirtsameisen, hier insbesondere die Rote Gartenameise (Myrmica rubra). Die Falter legen ihre Eier in die Blütenköpfe vom Großen Wiesenkopf (Sanguisorba officinalis), wo die Raupen die ersten drei Larvenstadien (von Ende Juli bis Anfang September) verbringen. Ab dem 4. Larvenstadium leben sie in den Nestern der Wirtsameisen. Dort erfolgen auch Überwinterung und Verpuppung. Im Frühsommer schlüpfen die Falter (Flugzeit von Ende Juni bis Mitte August), deren Hauptnahrungsquelle die Blütenköpfe des Großen Wiesenknopfes sind."
Zitat: https://www.umwelt.sachsen.de/
Die Bilder habe ich an einem temporären Vorkommen auf einer Brachfläche durch vorangegangene Bauarbeiten gemacht.


21.07.2021
Noch einmal im Reich der Gemsen und des Rotwildes.
Hirschkuh zu ihrem Kalb (Bild 1):


20.07.2021
Die Milane.


19.07.2021
Aus der Reihe "Vergängliche Schönheiten" ganz in Grün, die Breitblättrige Stendelwurz.


19.07.2021
Die guten Schmetterlingszeiten sind schon lange her. Das zeigt der Wtterungsverlauf in diesem Jahr besonders deutlich.


18.07.2021
Der Bluthänfling (Bild 1) und Keine Geschwister (Bild 2).


17.07.2021
Auch er hat diesen typischen Jungvogelblick, der junge Zaunkönig.


16.07.2021
Ein Abend mit tollen Wolken und viel Wasser. Dabei müssen wir dankbar sein, dass wir bisher immer Glück gehabt haben.


16.07.2021
In der Sandgrube, einem Lebensraum auf Zeit.


15.07.2021
Rotwild.
Es ist immer ein gutes Gefühl, wenn man diesen Tieren ungestört zusehen kann. Bei den beiden Rothirschen handelt es sich um einen
Vierzehnender und einen so genannten "Ungeraden" Vierzehnender.
Das kommt vielleicht daher, dass beim "Grünen Abitur" keine ungeraden Zahlen vorkommen. Ein solcher Hirsch hat an einer Stange sechs
und an der anderen Stange sieben Enden.


14.07.2021
Blicke in das Reich der Gemsen.


13.07.2021
Weichen oder Wachsen.
Während die Einen bereits weichen müssen,
Professor aus Eberswalde sieht EU auf Holzweg
"Wie sehen Wälder künftig aus, wenn sie weiterhin intensiv bewirtschaftet werden? Das ist eine Frage, die Professor Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) stellt."
"Selbstheilung der Natur
Den Wald selbst machen lassen lautet also der Ansatz der Autoren – oder weniger ist mehr.
"Das fällt schwer, weil wir immer gewohnt sind, zu machen und zu gestalten", so Ibisch (Professor Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE)), doch führe der aktuelle Aktionismus mit Blick auf die Totholzentfernung zu massiven Schädigungen von Waldböden. Es bestehe nicht nur die Gefahr, dass Steuergelder verschwendet werden, sondern dass ihr Einsatz Umweltschäden hervorruft."

"Gemeinsam mit Waldexperten aus Polen, Spanien und Schweden kritisiert er die Biodiversitätsstrategie der EU in einem Beitrag, der kürzlich im renommierten Wissenschaftsmagazin Science Berücksichtigung fand.
Anpflanzen nur Symbolhandlung
Massenweises Anpflanzen von Baumsetzlingen wird darin als Aktionismus und Symbolhandlung kritisiert, der Erhalt von Wäldern, statt deren intensive wirtschaftliche Nutzung gefordert. Doch gilt Holz nicht als nachhaltiger Rohstoff und bisher auch zur Wärmeerzeugung als klimapolitisch Okay, da nur zuvor durch den Baum gebundenes CO2 freigesetzt wird?
"Ich selbst sehe das sehr kritisch. Die energetische Nutzung von Holz hat die Beanspruchung von Wäldern hochgetrieben und letztlich muss man die Frage stellen, ob Holzverbrennung zum Klimaschutz beiträgt", sagt Pierre Ibisch im Gespräch mit der Märkischen Oderzeitung. Auch bei der Holzverbrennung werde CO² freigesetzt und der Wald wachse sehr zeitverzögert nach."
Quelle:https://www.moz.de/lokales/

wachsen die Anderen.
"Deutschland hat die Spitzenposition bei der Erzeugung von Schweinefleisch und Milch in der EU und erreicht Marktanteile von über 20 Prozent. Bandt: "Riesige Mengen werden exportiert. Diese Abhängigkeit vom Weltmarkt schadet der Umwelt, den Tieren und den bäuerlichen Betrieben. Auf immer weniger Höfen leben immer mehr Tiere.
Wir dürfen hier keine weiteren bäuerlichen Betriebe verlieren, wenn wir den Umbau schaffen wollen." Seit 2010 ist die Tierzahl pro Betrieb bei Mastschweinen von 398 auf 653 gestiegen. Bedenklich sei, dass die Zahlen bei Schweinen besonders in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen gestiegen sind – dort, wo bereits überdurchschnittlich viele Tiere gehalten werden. Damit wird die Verschmutzung des Grundwassers in diesen Regionen weiter verschärft."
Zitat:https://www.bund.net/


12.07.2021
Ohne weitere Worte.


11.07.2021
Die Braunkehlchen im Hochformat aus der Ferne.
Leider keine "Erfolgsgeschichte" in den letzten Jahren.
Mit großem Aufwand gelingt es immer wieder mal Brachflächen zu finanzieren, die ihnen ein zu Hause bieten.
Wenn ich KÖNIG von Deutschland wäre, ginge es ihnen besser! Man erzählt uns immer, das wäre nicht so einfach,
glaubt ihnen nicht, es wäre ganz einfach.

"Welche Maßnahmen sind besonders zur Förderung des Braunkehlchens geeignet?
Wichtig für Braunkehlchen ist vor allem, daß sie in der Brutzeit von Mai bis Mitte Juli nicht durch landwirtschaftliche Arbeiten gefährdet werden und ihre Jungen ungestört aufziehen können. Dafür können Teilflächen in Wiesen, Weiden und im Kleegras bei der Mahd oder Beweidung im Frühjahr ausgespart werden. Dort wo sich Braunkehlchen an den Rändern der landwirtschaftlichen Flächen angesiedelt haben, sollten 10m breite Streifen bis Mitte Juli nicht genutzt werden.
Die Ansiedlung von Braunkehlchen kann man fördern, in dem sogenannte „überjährige Streifen“ am Rand von Wiesen, Weiden oder im Kleegras angelegt werden. Diese Streifen werden vom Sommer bis zum Ende der Brutzeit des Folgejahres nicht genutzt. In den überjährigen Streifen sollen Ansitzwarten vorhanden sein wie hochwachsende Staudenpflanzen, einzelne Schilfhalme, Weidepfähle usw."
Zitat:https://www.landwirtschaft-artenvielfalt.de, Herausgeber WWF Deutschland
Toll! Sie wissen wie es gehen könnte. Warum machen sie es dann nicht? Könnte es am Grundprinzip der industriellen Landwirtschaft,
WEICHEN oder WACHSEN, liegen?

Aus meiner Sicht ist es noch viel schlimmer. Kommende Generationen werden es, das Braunkehlchen nicht vermissen. Warum?
Sie haben es nie kennengelernt.

Prof. Dr. Peter Berthold (Ornithologe und Verhaltensforscher geboren in Zittau) in einem Interview auf BR Alpha auf die Frage:
"Wird sich denn nach den neuesten Forschungsergebnissen in der Gesellschaft GRUNDLEGEND etwas ändern?"
bitter und leise lachend:"NEIN!"

Hoffen wir, dass ihre zweite Brut die nächsten Gewitter übersteht.


10.07.2021
Noch wird am Horst gefüttert.


09.07.2021
Bei den Füchsen am Fuchsberg.
Noch ist ihr Leben unbeschwert. Noch nehmen sie den Menschen nicht als den wahr, der er ist, ihr TODFEIND.
Für sie gibt es keine "Schonzeiten", die Gott MENSCH für sie eingerichtet hat, für sie gibt es keine GNADE.
Sinnlos werden sie im Namen das "NATURSCHUTZES" jedes Jahr zu Tausenden hingerichtet und ihre Körper verscharrt.
Für sie gibt es nicht einmal eine "Verwertung" zum "Nutzen" des MENSCHEN.
"Siehst du in deinem Revier Füchse hast du schon zu viel davon... Passt also, wenn die Brut gleich mit verreckt."
Hass, Dummheit und Neid, treiben SIE an.

Gerade erst 14 Tage alt
"(...)Ich stand genau auf einer Fuchsfähe. Mit der KK-Pistole wurde sie erlegt. Ein Freilegen des Kessels ergab dann acht Jungfüchse.
Die JF gerade 14 Tage alt. Die Augen waren erst aufgegangen. Das sich dieses Jahr bei uns die JF soviel Zeit lassen das habe ich in
den Vorjahren noch nicht erlebt. Der Einsatz hatte sich wieder gelohnt."
HOBBYJäger "Orthofuchs" im Forum von nimrods.de, 19.05.2010


08.07.2021
Noch ein paar Szenen vom gestrigen Tag zu den Themen "Wildschaden" und "Der Ernst des Lebens hat begonnen."


07.07.2021
Begegnung im Regen des Vormittages.
Ab dem 1. August darf offiziell auf sie geschossen werden.
Wenn SIE klagen, "Es müsse halt sein und keiner tue das gern.", glaubt IHNEN nicht!
Kein MENSCH muss diese Tiere töten!
SIE tun es, weil SIE Freude beim Töten empfinden.


06.07.2021
Kurz vor 20 Uhr - Das Große Ochsenauge (Maniola jurtina).


06.07.2021
Aus der Reihe "Vergängliche Schönheiten" - Das Mädesüß


05.07.2021
Überall sind derzeit die jungen Turmfalken dabei, die Lüfte zu erobern und, was nicht so einfach ist, selbständig zu werden.
Dazu haben die Altvögel damit begonnen, die Nahrung dort für sie abzulegen, wo sie die Beute in Zukunft selbst fangen sollen, am Boden.


04.07.2021
21.03 - 21.14 Uhr.
Menschen, die mich kennen, wissen, dass ich eher ein unzufriedener Mensch bin. Sie wissen allerdings auch, warum das heute Abend nicht so ist.


03.07.2021
Der Schwarzmilan.


02.07.2021
Aus der Reihe "Vergängliche Schönheiten" - Das Schmalblättrige Weidenröschen.


01.07.2021
Sie wachsen zusehends und die letzten Flaumfedern, die noch ihr Gefieder zieren, werden bald verschwunden sein.
Biologie und Ökologie
"Der Schwarzstorch brütet in Mitteleuropa hauptsächlich in großflächigen naturnahen Laub-, Nadel- und Mischwäldern mit angrenzenden Feuchtwiesen, Sümpfen und kleineren Fließ- oder Stillgewässern. Der Brutplatz befindet sich in strukturreichen, störungsarmen Altholzbeständen. Meist sind Wechsel- und Ausweichhorste in räumlicher Nähe vorhanden. Die Nahrungssuche findet an fischreichen Fließgewässern, an Teichen, Speicherbecken, Altwässern und auf Sumpfwiesen statt.
Bevorzugt werden Nahrungshabitate im näheren Umkreis des Brutplatzes (bis 3 km), regelmäßig werden jedoch auch weiter entfernte Nahrungsgebiete angeflogen (bis > 10 km). Der Schwarzstorch ernährt sich vor allem von Fischen (bis 25 cm), Amphibien und Wasserinsekten, seltener auch von Landtieren (Mäuse, Reptilien, Insekten). Die Art brütet einmal im Jahr. Das Gelege enthält 3-5 (2-6) Eier. Nach einer Brutdauer von 32-38 Tagen benötigen die Jungen 64-70 Tage zum Flüggewerden. Nach dem ersten Ausfliegen wird der Horst noch bis zu zwei Wochen als Fütterungs- und Schlafplatz genutzt.
Der Schwarzstorch ist überwiegend Langstreckenzieher. Europäische Brutvögel überwintern in Ostafrika und im tropischen Westafrika, einige Standvögel auch in Spanien und Südost-Europa."
Zitat:www.artensteckbrief.de
Mehr zum Schwarzstorch.